Einer der besten im Eisbären-Dress: Karvel Anderson.

Einer der besten im Eisbären-Dress: Karvel Anderson.

Foto: Scheer

Eisbären Bremerhaven
Sport

Eisbären: Ludwigsburg-Fluch hält an

Von Christian Heinig
13. April 2017 // 22:41

Endstation Ludwigsburg: Nach vier Siegen in Folge haben die Eisbären Bremerhaven in der Basketball-Bundesliga wieder eine Niederlage kassiert. Aber es war ein ganz knappes Ding. Bei den MHP Riesen Ludwigsburg verlor man hauchdünn mit 78:81. Der Ludwigsburg-Fluch der Seestädter (zwölfte Niederlage im zwölften Spiel) hält damit an.

Viele Fouls im ersten Viertel

Die Partie war von Beginn an hart umkämpft. Und es ging physisch zur Sache. Die Bremerhavener, die kurzfristig auf Fabian Bleck (grippaler Infekt) verzichten mussten, verteidigten allerdings sehr foulintensiv, allein im 1. Viertel leistete man sich neun Vergehen. So machten es die Seestädter den Ludwigsburgern relativ leicht, zu Punkten zu kommen. Die Gastgeber sagten Dankeschön, trafen acht ihrer zehn Freiwürfe und lagen nach dem 1. Viertel nicht unverdient mit 23:18 in Front.

Acht-Punkte-Rückstand? Kein Problem!

Die Ludwigsburger, die noch um einen Playoff-Platz kämpfen, konnten sich im 2. Viertel immer wieder etwas absetzen. 33:41 lag Bremerhaven kurzzeitig zurück. Doch man kam wieder ran. Andersen und Diggs trafen ihre Dreier, Aleksandrov  (11 Punkte in der 1. Halbzeit!) setzte sich am Korb durch. So kam Bremerhaven wieder ran. Beim 42:42 in die Halbzeit.

Zweite Hälfte – 20 Minuten Hochspannung pur

Der Beginn der 2. Hälfte gehörte dann den Seestädtern – und dabei vor allem einen Mann: Karvel Anderson. Neun Punkte erzielte der Shooting Guard in den ersten fünf Minuten des 3. Viertels. Damit hatte er maßgeblichen Anteil daran, dass die Seestädter eine Sechs-Punkte-Führung (56:50) herausspielen konnten. Doch die Partie blieb eng. Und das bis in die Schlussphase. Zwei Minuten vor dem Ende führten die Seestädter noch mit 75:71, zeigten dann aber in der entscheidenden Phase Nerven. Vorn fielen die Bälle nicht rein, dazu leistete man sich gleich zwei Technische Fouls. Ludwigsburg nutzte den Hänger der Eisbären gnadenlos aus und konnte die Partie noch zu seinen Gunsten drehen.

Ostersamstag schon wieder im Einsatz

Viel Zeit, um nach der Niederlage die Beine hochzulegen, haben die Bremerhavener aber nicht. Bereist am Ostersamstag sind sie erneut gefordert. Dann müssen sie bei den Baskets Würzburg (20.30 Uhr) von Ex-Bundestrainer Dirk Bauermann ran.

Immer informiert via Messenger
Ist es die richtige Entscheidung, dass der Weihnachtsmarkt 2020 in Bremerhaven stattfinden darf?
1856 abgegebene Stimmen
Folge den Pinguins via Messenger