Will Vorhees (Mitte) war einer der wenigen Eisbären-Profis, die in Quakenbrück zumindest halbwegs in Normalform auftraten.

Will Vorhees (Mitte) war einer der wenigen Eisbären-Profis, die in Quakenbrück zumindest halbwegs in Normalform auftraten.

Foto: Scheer

Eisbären Bremerhaven

Eisbären enttäuschen ihre Fans im Nordderby in Quakenbrück

Von Dietmar Rose
18. Januar 2020 // 21:32

Die Eisbären Bremerhaven haben das Nordderby der Zweiten Basketball-Bundesliga deutlich verloren. Das Team von Trainer Michael Mai kassierte beim 87:99 (45:64) beim Tabellenvorletzten Artland Dragons die vierte Saisonniederlage. Vor allem in der ersten Halbzeit enttäuschten die Eisbären vor 1601 Zuschauern ihre zahlreich nach Quakenbrück mitgereisten Fans. 

Eisbären von allen guten Geistern verlassen

Der Tabellenzweite präsentierte sich in der ersten Halbzeit wie von allen guten Geistern verlassen. Gegen die hochmotivierten Dragons, die ihre 46:62-Pleite bei Schalke 04 vergessen machen wollten, sahen die Eisbären kein Land. Vorne ging nichts, hinten wurde gepennt. Nachdem es zwischenzeitlich 25:6 gestanden hatte, ging das erste Viertel mit 31:19 an die Quakenbrücker.

Dragons bauen ihren Vorsprung aus

Im zweiten Viertel konnten die Gäste ihre maue Wurfquote zwar auf 43 Prozent steigern. Dennoch konnten die Dragons ihren Vorsprung weiter ausbauen, weil der Tabellenvorletzte noch besser traf als die in der Verteidigung zusammenbrechenden Eisbären. Zur Halbzeit war das Spiel beim Stand von 64:45 praktisch entschieden.

Wende ist nur kurz möglich

Nach dem Seitenwechsel trat das Mai-Team entschlossener und engagierter auf. Ende des dritten Viertels schien eine Wende beim Stand von 73:63 noch möglich zu sein. Doch die Dragons überstanden diese Schwächephase. Der Sieg der Quakenbrücker geriet nicht mehr in Gefahr.

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