Geburtstagskind Quincy Diggs steuerte 16 Punkte zum Sieg gegen Braunschweig bei. Foto Scheer

Geburtstagskind Quincy Diggs steuerte 16 Punkte zum Sieg gegen Braunschweig bei. Foto Scheer

Foto: Symbolfoto: Archiv

Eisbären Bremerhaven

Eisbären fahren den vierten Sieg in Folge ein

Von Dietmar Rose
8. April 2017 // 19:48

Die Eisbären Bremerhaven bleiben in der Basketball-Bundesliga in der Erfolgsspur. Das Team von Trainer Sebastian Machowski setzte sich vor 2710 Zuschauern in der Stadthalle mit 89:80 (44:42) gegen die Löwen Braunschweig durch. Es war der vierte Sieg in Folge für die Seestadt-Korbjäger. 

Eisbären legen einen fahrigen Start hin

Die Gastgeber erwischten einen ziemlich missratenen Start. Das Machowski-Team war nicht immer ganz bei der Sache und schenkte daher zu oft den Ball her. Zudem hatten die Seestadt-Korbjäger ihr Visier noch nicht scharf gestellt. Im ersten Viertel fanden nur zwei ihrer acht Distanzwürfe den Weg in den Löwen-Korb. Die Braunschweiger trafen dagegen vier ihrer sieben Dreier. Der Lohn war die 24:17-Führung der Gäste nach zehn Minuten.

Lars Wendt gibt wieder wichtige Impulse

Wie schon beim 86:75-Auswärtssieg bei den Tigers Tübingen kamen im zweiten Viertel wichtige Impulse von der Eisbären-Bank. So sorgte Lars Wendt mit einem Dreier und einem Drei-Punkt-Spiel dafür, dass der Löwen-Vorsprung schmolz. Die Gastgeber versuchten es weiterhin häufig aus der Distanz und hatten jetzt auch mehr Wurfglück. Ganz im Gegensatz zu den Braunschweigern, die im zweiten Viertel bei fünf Dreiern fünf Fahrkarten schossen. Dennoch blieb es ein enges Spiel, zur Pause hatte Bremerhaven knapp mit 44:42 die Nase vorne.

Einsatz stimmt bei beiden Mannschaften

Wie Machowski vorausgesagt hatte, stemmten sich die Braunschweiger mit allem, was sie hatten, gegen die drohende Niederlage. Die Mannschaft des ehemaligen deutschen Nationaltrainers Frank Menz braucht im Kampf um den Klassenerhalt jeden Punkt. Das Niveau der Begegnung nahm nach dem Seitenwechsel ab. Beiden Kontrahenten war aber der Einsatzwille nicht abzusprechen. Nach 30 Minuten stand es 61:60 für die Eisbären.

Wichtige fünf Punkte von Anderson

Auch im Schlussviertel wechselte die Führung zwischen beiden Mannschaften munter hin und her. Knapp sechs Minuten vor Schluss war die Frage nach dem Sieger beim Stand von 68:68 weiter völlig offen. In der Schlussphase war es Karvel Anderson, der die Eisbären mit fünf Punkten auf die Siegerstraße brachte. Als Spielmacher Jordan Hulls 41 Sekunden vor Schluss per Dreier zum 87:80 traf, war der Drops gelutscht.

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