Harper Kamp (rechts) zieht gegen den Ex-Bremerhavener Devin Searcy zum Korb. Die Eisbären feierten bei Rasta Vechta den ersten Auswärtssieg der Saison. Foto nordphoto/Trubel

Harper Kamp (rechts) zieht gegen den Ex-Bremerhavener Devin Searcy zum Korb. Die Eisbären feierten bei Rasta Vechta den ersten Auswärtssieg der Saison. Foto nordphoto/Trubel

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Eisbären Bremerhaven

Eisbären feiern in Vechta ihren ersten Auswärtssieg

Von Dietmar Rose
22. Oktober 2016 // 22:29

Bei den Eisbären Bremerhaven ist der Knoten geplatzt.  Das Team von Trainer Sebastian Machowski holte am Sonnabend mit dem 90:86 (41:49)-Erfolg beim Aufsteiger Rasta Vechta den ersten Auswärtssieg der Saison. Damit beendeten die Bremerhavener eine drei Spiele währende Niederlagenserie. 

Machado gibt Vechta einen Energieschub

Die Gäste erwischten einen guten Start und lagen nach sechs Minuten mit 15:8 in Führung. Doch in der Verteidigung agierten die Eisbären anfangs zu nachlässig. Mit einem seltenen Vier-Punkt-Spiel gab Vechtas Spielmacher Scott Machado den Gastgebern im zum 75. Mal in Folge ausverkauften Rasta-Dome einen Energieschub. Nach dem ersten Viertel hatte der Aufsteiger mit 25:21 die Nase vorne.

Ivan Elliott hält die Eisbären im Spiel

Auch im zweiten Viertel  gaben die Eisbären, die von vielen mitgereisten Fans unterstützt wurden, den Rasta-Profis zu viel Spielraum. Dazu ließen die Gäste, bei denen der angeschlagene Evan Smotrycz nicht eingesetzt wurde, viele Punkte an der Freiwurflinie liegen. Ihre Wurfquote von der Freiwurflinie war mit 45 Prozent schwach. Die Eisbären konnten sich bei Ivan Elliott bedanken, dass sie zur Halbzeit nur mit 41:49 hinten lagen. Der Power Forward war mit 14 Punkten im ersten Durchgang bester Werfer der Partie.

Eisbären verteidigen nach der Halbzeit besser

Trotz des Rückstandes war Machowski vor der zweiten Halbzeit optimistisch: "Wir sind dran, müssen aber sehen, dass mit mit der aggressiven Spielweise Vechtas besser zurechtkommen." Seine Schützlinge spielten jetzt in der Verteidigung deutlich aggressiver. Da in der Offensive einige Würfe nicht fielen, ging Vechta dennoch mit einem zweistelligen Vorsprung ins letzte Viertel (70:59).

Harper Kamp holt die Führung zurück

Dort entdeckten die Gäste endgültig ihr Kämpferherz und gaben dem Spiel mit einer starken Leistung die Wende. Während Vechta zunehmend kopfloser wirkte, witterten die Eisbären Morgenluft.  37 Sekunden vor Schluss brachte Harper Kamp das Machowski-Team beim 84:83 erstmals seit dem ersten Viertel wieder in Führung. Und die gaben sie nicht mehr her.

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