Eisbären mit Biss: Lars Wendt (rechts) macht seinem Gegenspieler das Leben schwer. Diese Einstellung ist auch am Sonntag im Heimspiel gegen Brose Bamberg gefragt.

Eisbären mit Biss: Lars Wendt (rechts) macht seinem Gegenspieler das Leben schwer. Diese Einstellung ist auch am Sonntag im Heimspiel gegen Brose Bamberg gefragt.

Foto: Scheer

Eisbären Bremerhaven

Eisbären glauben an ihre Chance gegen Meister Bamberg

Von Dietmar Rose
14. Oktober 2016 // 16:20

Die Eisbären Bremerhaven sind in der heimischen Stadthalle bisher noch ungeschlagen. Das Team von Trainer Sebastian Machowski konnte die beiden Begegnungen gegen die Tigers Tübingen und Phoenix Hagen für sich entscheiden. Ob dieser gute Lauf am Sonntag anhält, ist jedoch fraglich - mit Brose Bamberg stellt sich die überragende Mannschaft der Basketball-Bundesliga vor (18 Uhr, Stadthalle).

Eisbären haben nichts zu verlieren gegen den Meister

Der deutsche Meister aus Franken scheint auch in dieser Saison das Maß der Dinge im deutschen Basketball zu sein. Die Mannschaft des italienischen Coaches Andrea Trinchieri ist mit fünf Siegen aus fünf Spielen perfekt in die Saison gestartet. "Bamberg ist der klare Favorit. Trotzdem wollen wir natürlich versuchen, dem Meister ein Bein zu stellen. Wir haben nichts zu verlieren", fordert Machowski einen mutigen Auftritt von seinen Eisbären-Profis.

Für Bamberg ist die Euroleague wichtig

Für die Bamberger ist das Spiel in Bremerhaven die dritte Partie in fünf Tagen. Vor dem Trip an die Unterweser stand für den Meister noch das erste Spiel der Euroleague-Saison bei Fenerbahce Istanbul auf dem Programm. Das internationale Parkett nehmen die Franken ebenso wichtig wie die Bundesliga. Bamberg will als erste deutsche Mannschaft die Top Acht der Euroleague erreichen.

Der letzte Sieg gegen die Franken gelang im April 2013

Wie schwer es ist, die Bamberger zu schlagen, zeigt auch ein Blick in die Statistik. In den letzten sechs Duellen gegen die Franken gingen die Eisbären stets als Verlierer vom Feld. Das letzte Erfolgserlebnis gab es am 23. April 2013 beim 94:89-Erfolg in der Stadthalle. Eisbären-Coach war damals noch Doug Spradley.

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