Rohndell Goodwin (links) feierte nach zweiwöchiger Verletzungspause sein Comeback. Er brachte es in Tübingen auf zehn Punkte.

Rohndell Goodwin (links) feierte nach zweiwöchiger Verletzungspause sein Comeback. Er brachte es in Tübingen auf zehn Punkte.

Foto: Scheer

Eisbären Bremerhaven

Eisbären kassieren in Tübingen die erste Auswärtsniederlage der Saison

Von Dietmar Rose
16. November 2019 // 22:03

Die Eisbären Bremerhaven haben die erste Auswärtsniederlage in der Zweiten Basketball-Bundesliga kassiert. Das Team von Trainer Michael Mai verlor mit 72:76 (36:40) bei den Tigers Tübingen. Bester Eisbären-Werfer war Adrian Breitlauch mit 19 Punkten. Der Kapitän zeigte im 100. Spiel für die Eisbären eine starke Leistung.    

Eisbären suchen ihren offensiven Rhythmus

Der Tabellenzweite tat sich in der ersten Halbzeit schwer, offensiv seinen Rhythmus zu finden. Die Bremerhavener leisteten sich im ersten Durchgang nicht nur viele Fehlwürfe, sondern auch jede Menge Ballverluste. Ganze zehn waren es in der ersten Halbzeit. Daher ging die 40:36-Führung, mit der die Tübinger in die Kabine gingen, in Ordnung.

Nach dem dritten Viertel die Nase vorne

Nach dem Seitenwechsel traten die Eisbären deutlich bissiger auf. Sie waren in der Verteidigung viel enger dran an ihren Gegenspielern und streuten auch schon mal eine Presse ein. Auch in der Offensive lief es jetzt besser beim Mai-Team. Nach dem dritten Viertel hatten die Eisbären mit 56:54 die Nase vorne.

Eisbären geben den Sieg noch aus der Hand

Im Schlussabschnitt sah eigentlich alles nach einem Auswärtssieg aus. Die Nordlichter führten schon mit acht Punkten (66:58. 35. Minute). Doch dann riss bei den Eisbären der Faden. Tübingen holte mit großem Einsatz einen verdienten Heimsieg.  

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