Auch im zweiten Duell mit Aufstiegsanwärter Chemnitz gingen Tony Canty (Mitte) und die Eisbären als Verlierer vom Parkett.

Auch im zweiten Duell mit Aufstiegsanwärter Chemnitz gingen Tony Canty (Mitte) und die Eisbären als Verlierer vom Parkett.

Foto: Seidel

Eisbären Bremerhaven

Eisbären können die Siegesserie von Tabellenführer Chemnitz nicht stoppen

Von Dietmar Rose
5. Februar 2020 // 21:18

Die Eisbären Bremerhaven haben das Spitzenspiel der Zweiten Basketball-Bundesliga verloren. Das Team von Trainer Michael Mai zog bei den Niners Chemnitz mit 74:85 (30:42) den Kürzeren. Der ProA-Tabellenführer feierte damit den 20. Sieg in Folge. Bester Eisbären-Werfer war Kasey Hill mit 22 Punkten.   

Verteidigung steht zunächst im Vordergrund

Im Duell der beiden offensivstärksten Mannschaften der ProA stand zunächst die Verteidigung im Vordergrund. Sowohl den Chemnitzern als auch den Eisbären war die Nervosität in diesem Topspiel anzumerken. Die Eisbären konnten sich aber zuerst davon befreien. Sie waren eng dran an ihren Gegenspielern und standen auf den Passwegen. Der Lohn für diesen engagierten Auftritt war die 19:14-Führung nach zehn Minuten.

Foulprobleme verschärfen Situation der Eisbären

Doch im zweiten Viertel änderte sich das Bild. Die Niners ließen jetzt selbst kaum noch offene Würfe zu. Zudem trafen sie jetzt die Würfe, die sie im ersten Viertel noch vergeben hatten. Bei den Eisbären verschärften Foulprobleme bei den "Big Men" und ein überflüssiges unsportliches Foul von Kasey Hill, das sein Team vier Punkte kostete, die Situation. Zur Halbzeit hatte Chemnitz beim Stand von 42:30 die Wende geschafft.

Zwischenspurt der Eisbären ist ein Strohfeuer

Die Eisbären versuchten alles, um noch einmal heranzukommen. Mitte des dritten Viertels schien es soweit zu sein, als die Chemnitzer Führung auf sechs Punkte geschrumpft war (48:42, 26. Minute). Doch der Tabellenführer schlug mit einem 12:0-Lauf zurück. Nach 30 Minuten waren die Verhältnisse in der Chemnitzer Messehalle beim Stand von 63:47 wieder klar.

Mai-Team gibt bis zum Schluss alles

Kämpferisch war dem Mai-Team nichts vorzuwerfen. Der Erstliga-Absteiger warf alles in die Waagschale. Das reichte am Ende aber wie im Hinspiel nicht. Damit dürfte der erste Platz für die Eisbären nicht mehr erreichbar sein. Am Montag geht es weiter mit dem Heimspiel gegen den FC Schalke 04 (19.30 Uhr, Stadthalle).

Auch im zweiten Duell mit Aufstiegsanwärter Chemnitz gingen Tony Canty (Mitte) und die Eisbären als Verlierer vom Parkett.

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Foto: Seidel

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