Die Eisbären zeigten in Tübingen eine mannschaftlich geschlossene Leistung. Der sechste Saisonsieg war der Lohn dafür. Foto Scheer

Die Eisbären zeigten in Tübingen eine mannschaftlich geschlossene Leistung. Der sechste Saisonsieg war der Lohn dafür. Foto Scheer

Foto: Archivfoto: Scheer

Eisbären Bremerhaven
Sport

Eisbären lassen beim Schlusslicht Tübingen nichts anbrennen

Von Dietmar Rose
14. Februar 2018 // 22:19

Pflichtsieg für die Eisbären Bremerhaven: Im Kellerduell der Basketball-Bundesliga setzte sich das Team von Trainer Arne Woltmann mit 87:75 (46:37) bei den Tigers Tübingen durch. Der Erfolg beim Tabellenletzten verschafft dem Woltmann-Team wieder eine bessere Ausgangsposition im Kampf um den Klassenerhalt.  Tübingen kann dagegen mit den Planungen für die Pro A beginnen.

Eisbären bringen den Ball oft unter den Korb

Die Eisbären zeigten im Kellerduell die reifere Spielanlage. Während die Tübinger hauptsächlich auf Dreier setzten, brachten die Gäste den Ball oft unter den Korb. Und das mit Erfolg. Carl Baptiste ragte im ersten Viertel mit neun Punkte heraus. Der Power Forward machte mit seinem Gegenspieler Reggie Upshaw, was er wollte.

Hulls baut die Führung per Dreier auf 13 Punkte aus

Da auch Michael Kessens und Geoffrey Groselle gut aufgelegt waren, zog das Woltmann-Team bereits im ersten Viertel auf zehn Punkte davon (29:19, 10.). Dieser Vorsprung wuchs nach einem starken Dreier von Jordan Hulls sogar auf 13 Punkte (40:27). Die Tübinger konnten bis zur Halbzeit auf neun Zähler verkürzen (37:46). Dennoch machten die Eisbären den Eindruck, alles im Griff zu haben.

Tigers-Manager fordert mehr Biss in der Defense

Tübingens Manager Robert Wintermantel mahnte in der Halbzeitpause mehr Biss in der Verteidigung und mehr Aktionen unter dem Korb an. Für die Tigers, die das Hinspiel mit 73:78 verloren hatten, ging es schließlich um die gefühlt letzte Chance im Abstiegskampf.

Eisbären bringen den sechsten Sieg nach Hause

So zeigten die Tigers im zweiten Durchgang auch ihre Zähne. Das führte bei den Seestadt-Korbjägern zu einigen unnötigen Ballverlusten. Zudem ließen sie zu viele zweite Wurfchancen der Gastgeber zu. Doch unter dem Strich brachten die Eisbären den so wichtigen sechsten Saisonsieg nach Hause. Das nächste Spiel steht erst nach der Pokal- und Länderspielpause am Freitag, 2. März, gegen die Telekom Baskets Bonn an (19 Uhr, Stadthalle).

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