Mit starker Phase im 2. Viertel: Lars Wendt.

Mit starker Phase im 2. Viertel: Lars Wendt.

Foto: Scheer

Eisbären Bremerhaven
Sport

Eisbären schlagen auch Tübingen

Von Christian Heinig
1. April 2017 // 22:24

Geschafft! Die Eisbären Bremerhaven haben in der Basketball-Bundesliga den dritten Sieg in Folge gelandet. Am Samstagabend gewannen sie beim Drittletzten Walter Tigers Tübingen mit 85:76. Es war aber ein hartes Stück Arbeit.

Katastrophale Fehlerquote in der Anfangsphase

Der Auftakt lief zunächst wenig erfolgsversprechend. Erst erhielten die Eisbären-Fans die Schreckensnachricht, dass Teamkapitän Harper Kamp (im Training umgeknickt) nicht dabei ist. Und dann folgte ein katastrophales Auftaktviertel. Sechs Ballverluste, dazu nur drei Treffer bei zehn Versuchen – Gastgeber Tübingen hatte leichtes Spiel. Immerhin: Nach einem 0:9-Start wachte Bremerhaven dann doch auf und lag nach den ersten zehn Minuten „nur“ 12:25 zurück.

Besserung ins Sicht – dank Lars Wendt!

Im 2. Viertel wachten die Seestäder dann auf. Phasenweise zumindest. Ganz stark dabei: Lars Wendt, dem binnen zwei Minuten acht Punkte in Folge gelangen (darunter 2 Dreier). Der 24-Jährige brachte sein Team so auf 22:31 heran. Und die Eisbären waren auch im Anschluss am Drücker, konnten per Dreier von Adrian Breitlauch zwischenzeitlich sogar auf drei Punkte Rückstand verkürzen (31:34). Doch im Anschluss leistete man sich wieder ein paar Unachtsamkeiten. So ging es beim Stand von 31:40 in die Pause.

Eisbären kommen ran – und drehen das Spiel

Zur Pause musste man sich fragen: Wo war eigentlich Jordan Hulls? Nicht zu sehen bisher. Mit null Punkten verabschiedete sich der zuletzt so punktgewaltige Spielmacher in die Halbzeitpause. Dass dies aber nichts heißen muss, bewies der 26-Jährige dann im dritten Viertel. Denn hier drehte er auf, erzielte allein zwölf Punkte. Damit war er ein wesentlicher Garant dafür, dass die Eisbären das Spiel drehen konnten. Mit 26:10 entschieden sie das 3. Viertel für sich, lagen zehn Minuten vor Schluss mit 57:50 in Front und ließen sich den Sieg auch im Schlussviertel nicht mehr nehmen.

Quincy Diggs wieder bester Mann

Erfolgreichster Punktesammler war wie schon beim Sieg gegen Frankfurt erneut Shooting Guard Quincy Diggs. Er kam auf 18 Zähler, aber nicht nur das. Obendrein gelangen ihm noch sieben Rebounds, fünf Assists und zwei Steals. Ebenfalls zweistellig punkten konnten Ivan Elliott (15) und "Mr. 3. Quarter" Jordan Hulls (12).

Immer informiert via Messenger

Ist es die richtige Entscheidung, dass der Weihnachtsmarkt 2020 in Bremerhaven stattfinden darf?

1588 abgegebene Stimmen
Folge den Pinguins via Messenger