Vier Jahre lang waren Doug Spradley (links) als Chefcoach und Stephan Völkel als sein Assistent bei den Eisbären Bremerhaven verantwortlich. Am Sonntag gibt es ein Wiedersehen. Foto Scheschonka

Vier Jahre lang waren Doug Spradley (links) als Chefcoach und Stephan Völkel als sein Assistent bei den Eisbären Bremerhaven verantwortlich. Am Sonntag gibt es ein Wiedersehen. Foto Scheschonka

Foto: Symbolfoto Archiv, dpa

Eisbären Bremerhaven

Spradley hofft auf Klassenerhalt der Eisbären

Von Dietmar Rose
12. April 2016 // 18:02

Die Eisbären Bremerhaven schweben in der Basketball-Bundesliga fünf Spieltage vor Saisonende in akuter Abstiegsgefahr. Solche Sorgen sind Doug Spradley fremd. Der ehemalige Eisbären-Trainer spielt mit den Baskets Würzburg eine starke Saison und darf sogar auf den Einzug in die Playoffs hoffen. Am Sonntag gibt es ein Wiedersehen in Bremerhaven (15 Uhr, Stadthalle).

Erfolgreiche Jahre unter Spradley

Spradley war vier Jahre lang als Eisbären-Dompteur tätig. In der Rückschau erfolgreiche Jahre, denn unter dem Deutsch-Amerikaner, den die Eisbären von den Paderborn Baskets geholt hatten, war der Klassenerhalt nie ein Problem. Das erfolgreichste Jahr legte Spradley in seiner Premierensaison hin, als mit Spielern wie Lou Campbell, Jeff Gibbs und Philipp Schwethelm der Einzug ins Playoff-Halbfinale und ins Pokalendturnier gelang.

Mit den Baskets Würzburg den Aufstieg geschafft

Nach der Saison 2012/2013 wurde Spradleys Vertrag nicht verlängert, der Ex-Profi war ein Jahr lang raus aus dem Geschäft.  Eine neue Chance erhielt der Trainer bei den Baskets Würzburg, die er auf Anhieb aus der Pro A in die Bundesliga führte. Dort spielen die Mainfranken eine hervorragende Rolle. Das Team um Spielmacher Dru Joyce legte mit einem Traumstart von 9:2 Siegen früh den Grundstein zum Klassenerhalt.

Stephan Völkel war Augenzeuge in Bayreuth

Würzburgs Assistenztrainer  Stephan Völkel hat die Eisbären bei der jüngsten 89:99-Niederlage bei medi Bayreuth unter die Lupe genommen, als die Schützlinge von Trainer Sebastian Machowski mit einem verpatzten zweiten Viertel den Sieg verschenkten. Spradley drückt seinem Ex-Club die Daumen für den Kampf um den Klassenerhalt: "Ich hoffe, die Eisbären schaffen die Wende." Das gelte aber natürlich nicht für die Begegnung am Sonntag - das wollen die Würzburger in der Stadthalle ebenso wie das Hinspiel (81:79) für sich entscheiden.

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