Unter den Körben lieferten sich Gießens "Big Man" John Bryant und Eisbären-Profi Darnell Jackson packende Zweikämpfe.

Unter den Körben lieferten sich Gießens "Big Man" John Bryant und Eisbären-Profi Darnell Jackson packende Zweikämpfe.

Foto: Jäger/HMB Media

Eisbären Bremerhaven

Die Eisbären feiern in Gießen ihren ersten Auswärtssieg

Von Dietmar Rose
13. Oktober 2018 // 20:00

Die Eisbären Bremerhaven haben den ersten Auswärtssieg der Saison geschafft. Das Team von Trainer Arne Woltmann gewann mit 89:87 (40:47)  bei den Gießen 46ers. Grundlage des überraschenden Erfolgs war eine starke kämpferische Leistung.

Beide Teams liefern sich einen offenen Schlagabtausch

Da für beide Mannschaften Offensive Trumpf ist, entwickelte sich von Beginn an ein offener Schlagabtausch. Dabei hatten die Gießener zunächst Vorteile. Die Gastgeber führten nach vier Minuten mit 11:4. Woltmann nahm seine erste Auszeit. Danach lief es besser für die Seestadt-Korbjäger. Nach dem ersten Viertel stand es 24:24.

Eisbären gehen dank Warren in Führung

Im zweiten Viertel eroberte die Gäste sogar kurzfristig die Führung. Das lag unter anderem an Chris Warren.  Der Eisbären-Spielmacher traf einige schwierige Würfe. Gießen erholte sich jedoch schnell und lag zur Halbzeit mit sieben Punkten vorne (47:40). Bei den Gastgebern überragte John Byrant als Scorer, Rebounder und Passgeber.

Rückstand wächst auf 15 Punkte an

Nach dem Seitenwechsel schien das Woltmann-Team auf eine klare Niederlage zuzusteuern. Gießen nutzte einen 11:0-Lauf, um auf sich auf 67:52 abzusetzen. Damit lagen die Eisbären jetzt mit 15 Punkte hinten. Trotz des hohen Rückstands gaben die Gäste nicht auf. Sie starteten eine imposante Aufholjagd. Nach 30 Minuten betrug der Rückstand nur noch sieben Zähler (70:63).

Turner trifft spielentscheidenden Dreier

Und es sollte noch besser kommen. Mit einem 9:0-Lauf holten sich die Eisbären die Führung. Jan Niklas Wimberg setzte in dieser Phase offensiv Akzente. Mit dem Auswärtssieg vor Augen holten die Gäste kämpferisch alles aus sich heraus. Diese Einstellung wurde belohnt. Sieben Sekunden vor Schluss traf Elston Turner den spielentscheidenden Dreier.

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