Geoffrey Groselle (vorne) wollte an seiner alten Wirkungsstätte Braunschweig unbedingt gewinnen. Trotz seiner 14 Punkte konnte er jedoch nicht verhindern, dass es am Ende nicht reichte.

Geoffrey Groselle (vorne) wollte an seiner alten Wirkungsstätte Braunschweig unbedingt gewinnen. Trotz seiner 14 Punkte konnte er jedoch nicht verhindern, dass es am Ende nicht reichte.

Foto: Archivfoto: Scheer

Eisbären Bremerhaven

Eisbären bleibt keine Zeit zum Durchatmen

Von nord24
30. September 2017 // 16:30

Keine Zeit zum Durchatmen. Nach der Auftaktniederlage bei den Basketball Löwen Braunschweig müssen die Bundesliga-Basketballer der Eisbären Bremerhaven bereits am Montag beim Top-Team von Alba Berlin ran. Am kommenden Donnerstag steigt dann endlich das erste Heimspiel gegen die starken Riesen aus Ludwigsburg (19 Uhr, Stadthalle).

Enttäuschung ist groß

Die Enttäuschung nach der 68:81-Pleite in Braunschweig war groß im Eisbären-Lager, denn die Spieler hatten sich für das erste Saisonspiel einiges vorgenommen. Allen voran Geoffrey Groselle wollte an alter Wirkungsstätte unbedingt punkten. Trotz seiner 14 Punkte konnte der Center jedoch nicht verhindern, dass es am Ende nicht reichte. Nach der Pause verloren die Schützlinge von Trainer Sebastian Machowski zunehmend den Faden und gerieten auf die Verliererstraße.

"Müssen den Kopf frei bekommen"

Anschließend richtete sich der Blick des Trainers aber sofort nach vorn. „Wir können uns bei der Analyse und Aufarbeitung des Braunschweig-Spiels nicht viel Zeit lassen, weil wir schon am Montag das nächste Spiel in Berlin haben. Wir müssen den Kopf frei bekommen und zu Kräften kommen, denn in der Hauptstadt erwartet uns ein schweres Auswärtsspiel.“ Gegner Alba Berlin geht als klarer Favorit ins Rennen, will nach längerer Durststrecke zurück an die Spitze der Basketball-Bundesliga. Dafür wurde im Sommer kräftig investiert.

Ludwigsburg kommt am Donnerstag

Nur drei Tage nach dem Gastspiel in der Hauptstadt präsentieren sich die Eisbären erstmals ihren heimischen Fans. Gegner am kommenden Donnerstag sind die MHP Riesen Ludwigsburg, die in der Saisonvorbereitung einen bärenstarken Eindruck hinterlassen haben und auf internationaler Bühne in der Champions-League für Furore sorgen. Das knüppelharte Auftaktprogramm mit vier Spielen - davon drei auswärts - in neun Tagen stößt bei den Eisbären-Verantwortlichen indes auf wenig Verständnis.

"Schwerstes Programm aller 18 Bundesligisten"

„Das ist mit Sicherheit das schwerste Programm aller 18 Bundesligisten. Leider haben wir auf die Gestaltung des Spielplans nur wenig Einfluss und müssen jetzt das Beste aus der Situation machen. In der vergangenen Saison haben wir gerade in eigener Halle gute Leistungen gezeigt. Daran wollen wir am Donnerstag gegen Ludwigsburg anknüpfen“, hofft Machowski auf ein Erfolgserlebnis beim ersten Heimspiel.  

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