Grund zu feiern: Die Eisbären-Fans bejubeln den sechsten Saisonsieg.

Grund zu feiern: Die Eisbären-Fans bejubeln den sechsten Saisonsieg.

Foto: Scheer

Eisbären Bremerhaven
Sport

Eisbären entzaubern Karlsruhe nach der Pause

Von Christian Heinig
20. Oktober 2019 // 21:51

Die Eisbären Bremerhaven bleiben weiter das Team der Stunde in der 2. Basketball-Bundesliga (ProA). Im Heimspiel gegen die PS Lions Karlsruhe feierten die Seestädter einen 87:58-Erfolg und bleiben weiter damit ungeschlagen (sechs Spiele, sechs Siege). Beste Werfer vor 798 Zuschauern in der Stadthalle waren Kasey Hill (18 Punkte) und Joshua Braun (14).

Umkämpfter Beginn

Für das Duell gegen sein Ex-Team hatte Eisbären-Coach Michael Mai ein Spiel auf Augenhöhe erwartet. Und das war es zu Beginn auch. Nach verschlafenem Start sorgte Will Vorhees für die ersten Punkte der Bremerhavener (2:5), die das Spiel im Anschluss an sich rissen.

Wilde Würfe kosten Führung

Doch ein paar wilde Abschlüsse durch den ansonsten gewohnt starken Kasey Hill führten zum Ende des ersten Abschnitts dazu, dass das Mai-Team wieder ins Hintertreffen geriet (19:23). Ärgerlich zwar, aber nicht schlimm, denn anschließend sorgte Joshua Braun für die richtige Antwort.

Drei Dreier in Folge

Der US-Boy traf zu Beginn des zweiten Abschnitts drei Dreier in Folge und brachte die Hafenstädter sehr zur Freude der Eisbären-Fans wieder in die richtige Spur. Absetzen konnten sich die Bremerhavener gegen die sehr bissigen Löwen aber zunächst nicht. Die Partie blieb bis zur Pause eng (40:39).

Goodwin mit Technischem Foul

Nach der Pause folgte ein Tiefschlag für die Bremerhavener: Nach einer umstrittenen Foul-Entscheidung gegen Rohndell Goodwin echauffierte sich die etatmäßige Topscorer, der diesmal nur acht Punkte erzielte, derart gestenreich, dass es ein Technisches hinterher gab. Es war bereits sein viertes, er musste wieder vom Feld. Ein Abend zum Vergessen für ihn.

Zweistellige Führung

Besser machten es seine Teamkollegen. Während Karlsruhe in der 2. Halbzeit  gegen die engagierte Defensive der Eisbären mehr und mehr Probleme hatte, legten die Eisbären nach. Spielmacher Kasey Hill traf einen wichtigen Dreier zum 56:49. Im vierten Viertel brachte „Addi“ Breitlauch die Bremerhavener dann erstmals zweistellig in Front (61:50). Damit war der Widerstand der Gäste endgültig gebrochen.

Derby folgt

Aus Eisbären-Sicht darf es mit dem Gewinnen natürlich auch am kommenden Wochenende weitergehen. Da wartet am 26. Oktober das Derby gegen die Artland Dragons Quakenbrück (19 Uhr, Stadthalle).

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