Offensiv einer der Besten gegen Ulm: Harper Kamp.

Offensiv einer der Besten gegen Ulm: Harper Kamp.

Foto: Scheer

Eisbären Bremerhaven

Eisbären verlieren mit 40 Punkten Unterschied

Von Christian Heinig
14. Februar 2017 // 20:57

Gern hätten die Eisbären Bremerhaven BBL-Spitzenreiter Ratiopharm Ulm im Dienstagabendspiel mehr geärgert. Doch nach einer schwachen Offensiv-Leistung mussten sich die Seestadt-Korbjäger mit 66:106 geschlagen geben. Beste Werfer waren Karvel Anderson (22) und Harper Kamp (15).

Erster Auftritt im Eisbärenkäfig mit Gecko-Frisur

Einen besonders lauten Empfang gab es von den Eisbären-Fans vor dem Tip-Off für David Brembly. Der Fordward feierte gegen Ulm nach langer Verletzungspause seine Heimpremiere – und das im besonderen Look. Er lief im Rahmen einer Fan-Aktion von Nord24 mit einer Gecko-Frisur auf.

Erste und einzige Führung durch Fabian Bleck

Die erste gelungene Aktion im Spiel gehörte den Eisbären. Per Korbleger markierte Fabian Bleck das 2:0. Doch in der Folge war der Korb für die Seestädter wie vernagelt. Anders die Ulmer: Sie zogen mit einem 17:0-Lauf bereits frühzeitig davon. Am Ende des ersten Abschnitts lag der BBL-Spitzenreiter 23:9 in Front.

Rückstand wächst früh auf 20 Punkte

Trotz des deutlichen Rückstands schon zu Beginn kämpften die Bremerhavener weiter um jeden Ball. Offensiv tat sich vor allem Harper Kamp hervor, der zwei Dreier in Folge traf. Doch auch er konnte nicht verhindern, dass die Eisbären nach 16 Minuten erstmals mit 20 Zählern in Rückstand gerieten (13:35). Halbzeitstand: 31:52.

Karvel Anderson dreht noch mal auf

Nach der Pause kamen die Eisbären mit frischer Energie aufs Feld. Und Ivan Elliot konnte den Rückstand kurzzeitig sogar auf 18 Zähler verkürzen (36:54). Zudem drehte Karvel Anderson auf, markierte allein zehn Zähler im 3. Abschnitt. Doch Ulm ließ sich nur kurz ärgern, machte dann wieder ernst – und zog  schon vor dem Schlussabschnitt spielentscheidend davon (51:81, 30. Minute). Am besten bei den Gästen trafen BBL-Topscorer Raymar Morgan mit 22 Punkten und Chris Babb mit 21. Letzterer makierte auch den 100. Punkt.

Nächste Partie ist wieder ein Heimspiel

Trotz Niederlage bleiben die Eisbären mit nun 12:28-Punkten auf Platz 13. Auch das nächste Spiel ist ein Heimspiel: Am Freitag, 24. Februar, gastiert die BG Göttingen im Eisbären-Käfig (19 Uhr). Dann hoffen die Seestadtkorbjäger auf eine bessere Trefferquote - und den zweiten Sieg 2017.

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