Robert Aramayo (links)  als Elrond) und Morfydd Clark als Galadriel in einer Szene aus  „Der Herr der Ringe: Die Ringe der Macht“.

Robert Aramayo (links) als Elrond) und Morfydd Clark als Galadriel in einer Szene aus „Der Herr der Ringe: Die Ringe der Macht“. Die Streamingserie ist bei Amazon Prime online.

Foto: picture alliance/dpa/Amazon Studios

Fernsehen

"Ringe der Macht"-Serienmacher reagieren auf rassistische Kritik

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Von nord24
8. September 2022 // 15:20

Als Reaktion auf Anfeindungen wegen seiner diversen Besetzung hat das Amazon-Prime-Projekt "Der Herr der Ringe: Die Ringe der Macht" Rassismus verurteilt.

Eigene Welt der Hardcore-Fans

Die Filme von Peter Jackson gelten vielen als beste Fantasy-Reihe überhaupt. Einige Hardcore-Fans im Netz leben aber wohl in einer eigenen rein-weißen Fantasiewelt. Sie behaupten jedenfalls, dass People of Color nichts in Tolkiens Fantasy-Welt verloren hätten.

„Solidarisch mit Besetzung“

"Wir sind solidarisch mit unserer Besetzung", lautet dazu ein Statement. "Unsere Welt war noch nie ganz weiß, Fantasy war noch nie ganz weiß, Mittelerde ist nicht ganz weiß. BIPOC gehören zu Mittelerde und sie sind hier, um zu bleiben", heißt es auf dem offiziellen Twitter-Account der Serie, deren erste Folgen seit etwa einer Woche online sind. BIPOC kommt aus dem angloamerikanischen Sprachgebrauch und steht für (Black oder Black Indigenous) People of Color - es meint alle Menschen, die vielfältigen Formen von Rassismus ausgesetzt sind.

Dank an nicht-weiße Fans

Die neue Herr-der-Ringe-Serie von Amazon dankte im Statement vom Mittwoch ausdrücklich ihren nicht-weißen Fans: "Ihr seid willkommen, ihr werdet geliebt und ihr gehört dazu." Zur Erklärung hieß es, Autor J. R. R. Tolkien habe einst eine Welt geschaffen, "die per Definition multikulturell ist". "Eine Welt, in der sich Völker und Kulturen zusammenschließen... um die Mächte des Bösen zu besiegen."

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