Aus zwölf Bauklötzen müssen Marc Terenzi und Fräulein Menke im Dschungelcamp einen Turm bauen, der drei Sekunden stehen bleibt. Doch das ist natürlich nicht alles: Ein lebender Flusskrebs muss während der "Bauarbeiten" im Mund der Promis stecken.

Aus zwölf Bauklötzen müssen Marc Terenzi und Fräulein Menke im Dschungelcamp einen Turm bauen, der drei Sekunden stehen bleibt. Doch das ist natürlich nicht alles: Ein lebender Flusskrebs muss während der "Bauarbeiten" im Mund der Promis stecken.

Foto: RTL / Stefan Menne (Hinweis von RTL: Alle Infos zu 'Ich bin ein Star - Holt mich hier raus!' im Special bei RTL.de: www.rtl.de/cms/sendungen/ich-bin-ein-star.html)

Fernsehen
Promis

Der Ekel ist zurück: Warum wir das Dschungelcamp dringender denn je brauchen

Von nord24
14. Januar 2017 // 09:32

Endlich ist sie wieder da. Die Sendung, die Ekel für die ganze Familie verspricht. Beim G7-Treffen der D-Prominenz im australischen Dschungelcamp dürfen wir alle für ein paar Stunden das Gehirn ausschalten und unsere niederen Instinkte bedienen lassen. Und das ist doch gerade in diesen Zeiten genau das Richtige.

Was sind schon die Krisen dieser Welt im Vergleich zu Stars, die Kriechtiere verspeisen müssen?

Denn spätestens als Jens Büchner alias Mallorca-Jens im Dschungelcamp von seiner großen "Charmantität" spricht, hat wohl jeder Zuschauer vergessen, worüber er sich zuletzt ernsthaft Sorgen gemacht hat. Bankkredit, Terror, Trump? - Alles unwichtig, als den "Stars" die ersten Kriechtiere zum Verspeisen aufgetischt werden. Zugegeben, bis dahin hat es am Freitagabend in der ersten Folge der elften Staffel gut eineinhalb Stunden gedauert. Doch dafür hat die Ekel-Abteilung von "Ich bin ein Star - Holt mich hier raus" so richtig aufgedreht.

"Icke" Häßler schießt keine Tor mehr, er gurgelt mit Fischabfällen im Dschungelcamp

Da mussten Bauklötze mit lebenden Flusskrebens im Mund gestapelt werden, da musste ein Ex-Fußball-Weltmeister wie Thomas "Icke" Häßler Fischabfälle mit dem Mund von A nach B bringen und da wurden - man muss ja immer noch einen drauf setzen - lebende Witchetty-Maden verspeist. Da bleibt auch auf dem Sofa daheim der Würgereiz nicht aus - aber das gehört zum Dschungelflair ja irgendwie auch dazu.

Auch ein Trump-Wähler lebt im Dschungelcamp

Und sonst so? Auch im weitgehend intelligenzbefreiten Dschungel ging es politisch zu. Mit Ex-Justizopfer Gina-Lisa Lohfink wurde gleich zu Anfang ein politischer Aufreger des vergangenen Jahres unter Tränen durchgekaut (würg), Ex-Sarah-Conner-Lover Marc Terenzi hat seine Sympathie für Donald Trump gestanden (er hat ihn wirklich gewählt!) und Comedian Markus Majowski hat seine frühere Alkoholabhängigkeit thematisiert (Hut ab).

Der Dschungel ist voller "Charmantität"

Bei einer dreistündigen Sendung war zwischen Ekel und freiwilliger Selbstauskunft der D-Prominenz zwar in der ersten Folge noch reichlich Leerraum. Aber das kann in den nächsten beiden Wochen ja noch werden. Die nötige "Charmantität" haben die Kandidaten allemal. Wer da nicht mitwürgt, ist selber schuld.

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