Der Filmemacher Hans W. Geißendörfer ist der Vater der "Lindenstraße". Am 6. April wird er 75 Jahre und hat seine Tochter Hana als Produzentin mit ins Boot geholt.

Der Filmemacher Hans W. Geißendörfer ist der Vater der "Lindenstraße". Am 6. April wird er 75 Jahre und hat seine Tochter Hana als Produzentin mit ins Boot geholt.

Foto: Henning Kaiser/dpa

Fernsehen

"Der Papa der Lindenstraße" wird 75

Von Anne Stürzer
6. April 2016 // 06:00

Seine "Lindenstraße" ist seit mehr als 30 Jahren ein Dauerbrenner im deutschen Fernsehen.  Am 6. April feiert Hans W. Geißendörfer seinen 75. Geburtstag. Für seine Nachfolge hat der Produzent bereits gesorgt, seine Tochter Hana. Hans W. Geißendörfer war für einen Oscar nominiert Viele Künstler werden nur mit einem Werk in Verbindung gebracht. Da geht es  Hans W. Geißendörfer  ganz  ähnlich. Er sagt es selbst: "Ich bin der Papa von der 'Lindenstraße'". Dass er 1979 mit der Highsmith-Verfilmung "Die gläserne Zelle" für einen Oscar nominiert war und 1982 Thomas Manns Roman "Der Zauberberg" verfilmt hat, wissen heute nur noch wenige.

Der Produzent liebt die "Lindenstraße"

Die Frage, ob er die WDR-Endlosserie,  die am 8. Dezember 1985 startete,  als Fluch oder Segen empfindet, stellt sich für ihn nicht.

Tochter Hana steht ihm jetzt zur Seite

Er war mit der "Lindenstraße" verwachsen. Allerdings ist er auch ein Realist. Und deshalb war ihm klar, dass eine Ablösung her musste. Er wollte vor allem den "Geißendörfer-Spirit" vererben. Und da war es sehr naheliegend, dass er seine Tochter Hana ins Boot holte. Sie ist Anfang 30, hat in England Volkswirtschaft studiert. Und anschließend die Filmschule in Paris besucht.

Hana kannte die Serie nicht

Da Hana in London aufgewachsen ist, kannte sie die Serie überhaupt nicht. Das ist die  beste Voraussetzung, um für frischen Wind zu sorgen. Andererseits weiß Vater Hans, dass sie den Dauerbrenner in seinem Sinn fortführen wird. Für ihn war "Lindenstraße" immer "Fernsehen mit linker Botschaft". Er ist überzeugt, dass diese Haltung den Erfolg der Serie ausmacht.  Davon abgesehen ist er froh, dass er jetzt endlich wieder mehr Zeit hat, um große Geschichten fürs Kino zu erzählen. Sein letzter Film, das Drogendrama "In der Welt habt ihr Angst", liegt bereits sechs Jahre zurück.

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