Die Kommissarinnen Karin Gorniak (Karin Hanczewski, links) und Henni Sieland (Alwara Höfels) gucken Kommissar Peter Michael Schnabel (Martin Brambach) fragend an - eine Szene aus dem  "Tatort: Der König der Gosse".

Die Kommissarinnen Karin Gorniak (Karin Hanczewski, links) und Henni Sieland (Alwara Höfels) gucken Kommissar Peter Michael Schnabel (Martin Brambach) fragend an - eine Szene aus dem "Tatort: Der König der Gosse".

Foto: Gordon Mühle/MDR/dpa

Fernsehen

Dresden-Tatort taucht ab in die Obdachlosen-Szene

Von nord24
2. Oktober 2016 // 17:00

Für die Obdachlosen ist Hans Martin Taubert (Michael Sideris) der Retter. Der beliebte Sozialunternehmer und Gründer der "Berberhilfe" sorgt dafür, dass Menschen wie sie eine trockene und warme Bleibe haben. Drei von ihnen passen sogar als selbst ernannte "Security" auf den von Neidern Bedrohten auf - in löchrigen Pullovern und dreckigen Jacken. Im entscheidenden Moment aber versagen sie: Der durch die Armen reich gewordene Lebemann stürzt im zweiten Fall des neuen Ermittlerteams aus Dresden nachts von einer Brücke und überlebt knapp - zunächst.

Oberkommissarin muss beim Tatort "König der Gosse" öfter mal nach Feierabend arbeiten

"Was genau machen wir nochmal nach Feierabend hier, wenn einer von der Brücke springt?", mault Oberkommissarin Karin Gorniak (Karin Hanczewski) ihren Chef Peter Michal Schnabel (Martin Brambach) in "Der König der Gosse" an, der an diesem Sonntag (2. Oktober, 20.15 Uhr) im Ersten zu sehen ist. Dabei muss die alleinerziehende Mutter noch öfter nach Feierabend ran. Nur widerwillig befragt sie die Obdachlosen Hansi, Eumel und Platte, deren Treberjargon übersetzt werden muss.
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Verschiedene Perspektiven und Widersprüche geben dem Tatort eine besondere Spannung

Sie erzählen, dass Taubert nach dem Treffen mit einem "Schlipsträger" und einem Typen mit schielendem Drachen auf dem Arm von der Brücke gestoßen wurde. Der Kellner des Restaurants berichtet allerdings etwas ganz anderes. Mit solchen Rückblenden, in denen Situationen aus verschiedenen Perspektiven mit sich widersprechendem Tenor erzählt werden, schafft Regisseur Dror Zahavi eine besondere Spannung. (dpa) Hier ein anderer Dresden-Tatort: Fluch des Bernsteinzimmers:

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