"Tatort: Fegefeuer" mit Til Schweiger: Die Quote sinkt un der Schauspieler ist offenbar sauer.

"Tatort: Fegefeuer" mit Til Schweiger: Die Quote sinkt und der Schauspieler ist offenbar sauer.

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Fernsehen

Zumindest Til Schweiger selbst hält seinen "Tatort" für bahnbrechend

Von nord24
4. Januar 2016 // 15:22

Til Schweiger (52) hält seine neue "Tatort"-Folge nach eigenen Worten für bahnbrechend - und die Kritiker für ahnungslos. Der Filmemacher und Kommissar-Darsteller im Hamburger "Tatort" veröffentlichte in der Nacht zum Montag bei Facebook eine Art Verehrerbrief an den Regisseur des TV-Krimis, Christian Alvart. Darin attestiert Schweiger ihm, mit der am Sonntag ausgestrahlten Folge "ein Stück deutsche Fernsehgeschichte" geschaffen zu haben: "Kompromisslos, atemlos, viril, phantastisch für das schmale Geld.....andere verschwenden das Budget für zwei moppelige Kommissare, die ne Currywurst verspeisen, oder ein Bier vor einem bayrischen Imbiss zocken." Über die Kritiker schrieb Schweiger: "Wenn sie ehrlich wären, würden sie zugeben, dass du was aussergewöhnliches geschaffen hast!! Das kriegen sie aber nicht hin, weil sie schwach und klein sind!"

Quoten eher schlecht

Schweigers Laune dürfte nach seine Post und dem Quotenergebnis allerdings nicht besser werden: Nur 7,69 Millionen Zuschauer wollten den vierten Teil seiner "Tatort"-Saga sehen. Dabei kam der "Bergdoktor" im ZDF dem schieß- und prügelwütigen ARD-Kommissar gefährlich nahe: Beachtliche 7,04 Millionen Zuschauer entschieden sich für die Geschichten am Wilden Kaiser in Tirol und gegen Alarm und Action an der Elbe. Für Schweigers Einsätze als Nick Tschiller ging es in Sachen Quote nach 12,57 Millionen Menschen, die 2013 sein Debüt in der Krimireihe einschalteten, stetig bergab.

Kritik an Til Schweigers Kritik ist groß

Dass sich - nach 10,1 Millionen Zuschauern der zweiten Folge (2014) und 8,24 Millionen beim Auftakt zur Doppelfolge am Neujahrsabend - nicht so viele für sein "Fegefeuer" am Sonntagabend erwärmen konnten - Schweiger stellte diese Nachricht mit einer eigenen Mitteilung am Montag fast in den Schatten: In den sozialen Netzwerken wird seitdem rege diskutiert. Die Kritik an seiner Kritik ist groß.

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