Hannes Jaenicke in einem Wolfforschungszentrum in Ernstbrunn (Österreich). Die Wölfe dort werden per Hand aufgezogen.

Hannes Jaenicke in einem Wolfforschungszentrum in Ernstbrunn (Österreich). Die Wölfe dort werden per Hand aufgezogen.

Foto: dpa

Fernsehen

Kommt der Wolf dem Menschen zu nah?

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Von nord24
21. Mai 2021 // 14:43

Hannes Jaenicke trifft Befürworter und Gegner der Wiederansiedlung des Wolfes. Sind Kompromisse möglich? Das ZDF zeigt die Doku am Dienstag.

Ein Tier, das polarisiert

Mit seiner Doku-Reihe „Im Einsatz für ...“ widmet sich Hannes Jaenicke Tieren, die vom Aussterben bedroht sind. Für die zwölfte Folge hat sich der als Naturfreund bekannte Schauspieler ein Tier ausgesucht, das zwar auch bedroht ist, sich in Deutschland aber stetig vermehrt: der Wolf. Kaum ein Lebewesen polarisiert so sehr.

„Schießen oder schützen?“

Für die Sendung „Im Einsatz für den Wolf“ – zu sehen am Dienstag (22.15 Uhr) im ZDF – besucht Jaenicke Regionen, in denen Wölfe leben. Er trifft Forscher, Befürworter und Gegner des streng geschützten Wildtieres und fragt: „Schießen oder schützen?“

128 Rudel, 36 Paare, neun sesshafte Einzelgänger

Seit 20 Jahren leben hierzulande wieder Wölfe. Im Monitoringjahr 2019/20 waren es nach Behördenangaben 128 Rudel, 36 Paare und neun sesshafte Einzelgänger. Angriffe auf Menschen gab es in den vergangenen 20 Jahren in Deutschland nicht, auf Nutztiere hingegen schon. 2019 wurden 850 Fälle bekannt, heißt es in der Doku. „Der Wolf ist eine Herausforderung“, sagt Jaenicke. „Er ist eine Chance, unser Verhältnis zur Natur zu überdenken.“

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