Im entscheidenden siebten Spiel im Playoff-Viertelfinale gegen die  Dresdener Eislöwen kassierten die Fischtown Pinguins eine bittere Niederlage. Foto Scheschonka

Im entscheidenden siebten Spiel im Playoff-Viertelfinale gegen die Dresdener Eislöwen kassierten die Fischtown Pinguins eine bittere Niederlage. Foto Scheschonka

Foto: Foto Koboltschnig

Fischtown Pinguins

1:6-Niederlage besiegelt das Playoff-Aus

Von Lars Brockbalz
24. März 2016 // 22:11

Playoff-Aus schon im Viertelfinale: Die Fischtown Pinguins haben das entscheidende siebte Spiel im Playoff-Viertelfinale gegen die Dresdner Eislöwen vor 4422 Fans in der ausverkauften Bremerhavener Eisarena mit 1:6 (1:4, 0:1, 0:1) verloren und müssen sich bereits vor Ostern in die Sommerpause verabschieden. Dresden gewann die Serie "best of seven" mit 4:3 und bleibt im Rennen um den Meistertitel der DEL2.

Meistertrainer Mike Stewart bringt kein Glück

Die Pinguins hatten sich das siebte Spiel durch einen 4:3-Sieg am Dienstag in Dresden erkämpft. Im entscheidenden Spiel lief es jedoch von Anfang an nicht, Dresden gewann verdient. Auch der Pinguins-Meistertrainer von 2014, Mike Stewart, und der Kapitän der Meistermannschaft von 2002, Tray Tuomie, die sich das Spiel in der Halle ansahen, brachten kein Glück.

David Stieler und Jan Kopecky fallen aus

Kurz vor Spielbeginn gab es zwei ganz bittere Nachrichten für die Fischtown Pinguins. Topscorer David Stieler fiel kurzfristig aus und mit Jan Kopecky musste ein weiterer Torjäger im letzten Moment passen. Zudem fehlte auch der verletzte Brock Hooton weiterhin, so dass die Pinguins im Angriff arg geschwächt waren.

Dresdner Eislöwen treffen nach 22 Sekunden

Durch die vielen Umstellungen, die nötig waren, waren die Pinguins sichtlich ungeordnet. Schon nach 22 Sekunden kassierten sie das 0:1 durch Tomas Schmidt. Zwar glich Jordan Owens nach sechs Minuten zum 1:1 aus, Struktur kam aber weiterhin nicht ins Spiel der Pinguins. So traf Teemu Rinkinen bei angezeigter Strafe gegen die Pinguins zum 1:2 (8.) und Vladislav Filin wenig später zum 1:3 (10.). Und in der 19. Minute erzielte Teemu Rinkinen sogar noch das 4:1 für Dresden.

Tor von Grafenthin besiegelt Playoff-Aus

Die Pinguins versuchten im Mitteldrittel, das Spiel zu wenden. Aber es fehlten die Mittel. Es gab zwar Schüse aufs Tor und auch zwei Powerplay-Gelegenheiten. In große Verlegenheit kamen die Eislöwen jedoch nicht. Sie verlegten sich darauf, ihre deutliche Führung zu verteidigen und zu kontern. Einen dieser Gegenangriffe nutzte Dominik Grafenthin zum 5:1 (38.). Mit diesem Treffer war das Playoff-Aus der Pinguins endgültig besiegelt.

Der Glaube an ein Wunder fehlt

Im Schlussdrittel fehlte den Pinguins der Glaube an ein Wunder. Dresden schoss früh sogar noch das 6:1 durch Vladislav Filin (43.). Alles, was danach passierte, hatte nur noch statistischen Wert.

Halbfinale beginnt am Ostersonnabend

Im Halbfinale treffen die Dresdner Eislöwen nun auf die Bietigheim Steelers, die Kassel Huskies müssen gegen die Ravensburg Towerstars antreten. Gespielt wird weiter im Modus "best of seven". Die ersten Spiele finden bereits am Ostersonnabend statt. Im Absteigskampf gewann Freiburg das entscheidende siebte Spiel gegen Kaufbeuren und bleibt damit in der DEL2. Kaufbeuren und Heilbronn spielen nun gegen den Abstieg.

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