Die Rückkehr an die alte Wirkungsstätte hätte sich Martin Jiranek ergebnistechnisch anders vorgestellt. Aber immerhin wurde der Assistenztrainer der Pinguins von den Nürnberger Fans gefeiert.

Die Rückkehr an die alte Wirkungsstätte hätte sich Martin Jiranek ergebnistechnisch anders vorgestellt. Aber immerhin wurde der Assistenztrainer der Pinguins von den Nürnberger Fans gefeiert.

Foto: Scheer

Fischtown Pinguins

Die Pinguins verzweifeln an Nürnbergs Torhüter Treutle

Von Dietmar Rose
18. Oktober 2019 // 21:49

Die Fischtown Pinguins haben trotz einer guten Leistung eine deutliche Auswärtsniederlage  einstecken müssen.  Das Team von Trainer Thomas Popiesch unterlag mit 2:6 (0:2, 2:2, 0:2) bei den Nürnberg Ice Tigers. Die Gäste scheiterten immer wieder an Nürnbergs Torhüter Niklas Treutle. 

Bitteres erstes Drittel für die Pinguins

Die Bremerhavener erlebten ein ganz bitteres erstes Drittel. Sie machten das Spiel und kamen zu vielen Torchancen. Doch immer wieder stand ihnen Treutle im Weg. Der Nürnberger Torwart lieferte eine Top-Leistung ab.

Nürnberg nutzt seine Chancen brutal effektiv

Das ließ sich auch von seinen Mitspielern behaupten, die aus wenig viel machten. Andreas Eder brachte die Ice Tigers in der sechsten Spielminute in Führung. Nach einem Konter legte Will Acton das 2:0 nach (16.). Das war brutal effektiv. Und entsprach so gar nicht dem Spielverlauf.

Urbas trifft für die Pinguins

Die Nürnberger blieben sich auch im Mittelabschnitt treu. Mit der ersten Überzahl des Spiels erhöhten sie durch Ex-Pinguin Rylan Schwartz zum 3:0 (26.). Doch kurz darauf durften auch die Gäste erstmals jubeln. Jan Urbas überwand Treutle zum 3:1 (27.).

Torhüter Cerveny kommt zu seinem DEL-Debüt

Treutles Kollege Tomas Pöpperle hatte kurz darauf Feierabend. Der Pinguins-Torwart sah beim 4:1 von Eder nicht gut aus (31.). So kam Patrik Cerveny zu seinem DEL-Debüt für die Pinguins. Kurz vor Drittelende sorgte Carson McMillan mit dem 4:2 für neue Hoffnung (40.).

Bender macht den Deckel für die Ice Tigers drauf

Die Pinguins machten im Schlussdrittel noch einmal richtig Druck. Doch sie bekamen die Scheibe nicht mehr über die Linie. Das gelang dagegen den Ice Tigers. Tim Bender machte mit dem zweiten Überzahl-Treffer zum 5:2 den Deckel drauf (56.). Patrick Reimer legte sogar noch das 6:2 nach (57.). Am Sonntag geht es für die Pinguins bei den Augsburger Panthern weiter (19 Uhr).

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