Torhüter Jerry Kuhn musste mit den Fischtown Pinguins am Sonntag eine Niederlage bei den Dresdner Eislöwen hinnehmen. Foto Scheer

Torhüter Jerry Kuhn musste mit den Fischtown Pinguins am Sonntag eine Niederlage bei den Dresdner Eislöwen hinnehmen. Foto Scheer

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Fischtown Pinguins

Dresdner Eislöwen gleichen die Playoff-Serie aus

Von Lars Brockbalz
13. März 2016 // 19:52

Die Dresdner Eislöwen haben die Viertelfinal-Serie in den DEL2-Playoffs gegen die Fischtown Pinguins ausgeglichen. Am Sonntag gewannen die Sachsen mit 5:3 (0:1, 1:0, 4:2). Damit steht es in der Serie "Best of Seven" 1:1. Das dritte Spiel findet am Dienstag in Bremerhaven statt.

Patrick Klöpper fehlt gesperrt

Die Pinguins mussten ohne Patrick Klöpper auskommen, der nach seiner Matchsstrafe aus dem ersten Viertelfinale für ein Spiel gesperrt wurde. Spiel eins hatten die Pinguins am Freitag mit 3:2 nach Verlängerung gewonnen. Wie in diesem Spiel ging es auch am Sonntag körperlich gut zur Sache, von Beginn an hatte die Partie alles, was ein Playoff-Spiel braucht.

Pawel Dronia erzielt das 1:0

Eine doppelte Überzahl nutzten die Pinguins zum 1:0. Zunächst hatte Kai Wissmann wegen eines Checks von hinten mit Verletzungsfolge gegen Thomas Zuravlev eine Matchstrafe bekommen. Dann erlaubten sich auch noch Pat Baum und Jeff Szwez zwei Strafen. Pawel Dronia nutze  das zum 1:0 (13.). Die Pinguins versuchte aus dieser Gelegenheit noch mehr rauszuholen, scheiterten aber immer wieder an Eislöwen-Torhüter Brett Jaeger.

Schiedsrichter Simon Aicher verletzt sich schwer

Im zweiten Drittel glichen die Eislöwen ebenfalls in Überzahl aus. Einen Schuss von Petr Macholda lenkte Pinguins-Verteidiger Cody Lampl unglücklich ins eigene Tor. Das Drittel wurde überschattet von einer schweren Verletzung von Schiedsrichter Simon Aicher, der einen Schuss von Brock Hooton ins Gesicht bekam und mit der Trage vom Eis gebracht werden musste. Der zweite Hauptschiedsrichter Willi Schimm pfiff alleine weiter.

Besseres Ende für die Dresdner Eislöwen

Im Schlussdrittel ging es äußerst turbulent zu. Steven Rupprich brachte die Eislöwen in der 43. Minute in Führung, doch die Pinguins konnten das Spiel zunächst drehen. Cody Lampl traf im Powerplay zum 2:2 (49.) und David Stieler erzielte mit einer schönen Einzelaktion eine Minute später das 3:2. Doch Dresden schlug zurück. Vladislav Filin erzielte in der 53. Minute im Nachschuss das 3:3 und drei Minuten vor dem Ende vollendete Ex-Pinguin Marius Garten einen schönen Spielzug zum 4:3. Das 5:3 erzielte Vladislav Filin kurz vor dem Ende, als die Pinguins den Torhüter für einen sechsten Feldspieler vom Eis genommen hatten.

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