Die Fans der Fischtown Pinguins würden sich über einen Aufstieg in die DEL mit Sicherheit freuen. Foto Scheschonka

Die Fans der Fischtown Pinguins würden sich über einen Aufstieg in die DEL mit Sicherheit freuen. Foto Scheschonka

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Fischtown Pinguins

Fischtown Pinguins bewerben sich für die DEL

Von Lars Brockbalz
7. Januar 2016 // 17:15

Wenn im Frühjahr das Lizenzierungsverfahren der DEL für die Saison 2016/17 beginnt, werden die Prüfer auch eine Bewerbung der Fischtown Pinguins auf dem Tisch haben. Manager Hauke Hasselbring bestätigte gegenüber der NORDSEE-ZEITUNG, dass der Spitzenreiter der DEL2 sich erneut bewerben wird. Auch im Vorjahr hatten die Pinguins ihre Unterlagen abgegeben. Sollte ein Verein der DEL seine Lizenz abgeben, könnten die Pinguins aufsteigen.

Kein Lizenz-Kauf aus Krefeld

Gerüchten, wonach die Pinguins die DEL-Lizenz von den Krefeld Pinguinen kaufen wollen, widersprach Hasselbring. „Wir werden kein Wettbieten mitmachen. Wenn, dann übernehmen wir nur eine Lizenz von der Liga“, sagte er. Derzeit ist kein sportlicher Auf- und Abstieg zwischen der DEL2 und der DEL möglich. In die höchste Eishockey-Liga kann man nur einsteigen, indem man eine der bestehenden 14 Lizenzen übernimmt. Das ist möglich, wenn ein Verein diese Lizenz an die Liga zurückgibt, zum Beispiel wegen einer Insolvenz, oder an einen anderen Club verkauft. Das war beim letzten „Aufstieg“ eines Zweitligisten der Fall. 2013 kauften die Schwenninger Wild Wings die Lizenz der Hannover Scorpions. 1,2 Millionen Euro sollen damals geflossen sein, 400 000 Euro mehr, als der Gesellschafteranteil wert ist. Übernimmt ein Verein eine Lizenz von der Liga, muss er nur die 800 000 Euro zahlen, die der Anteil wert ist.

Bürgschaft für sportlichen Aufstieg ist hinterlegt

Der sportliche Aufstieg von der DEL2 in die DEL soll ab der Saison 2017/18 wieder möglich sein. Voraussetzung ist, dass sechs Vereine bis zum 31. März ihre Absicht bekunden, im Falle einer sportlichen Qualifikation aufzusteigen und eine Bürgschaft über 800 000 Euro für die Lizenz vorlegen. Das werden die Pinguins machen, wie Hasselbring sagte. „Der Bürgschaftsvertrag mit der Wespa ist unterschrieben. Wir werden uns definitiv bewerben.“ Er ist zuversichtlich, dass sich mindestens fünf weitere Vereine finden, die das ebenfalls tun werden. Passiert das nicht, verschiebt sich der Verzahnungs-Prozess um ein Jahr. Zum 31. März 2017 gäbe es dann die nächste Chance für die Vereine, sich zu bewerben. Allerdings würde die Auf- und Abstiegsregelung dann erst zur Saison 2018/19 greifen. (lb)

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