Die Pinguins bejubeln ihren Sieg.

Die Pinguins bejubeln ihren Sieg.

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Fischtown Pinguins

Fischtown Pinguins feiern 6:5-Sieg

Von Lars Brockbalz
13. Dezember 2015 // 21:00

Nach der 3:5-Niederlage gegen die Roten Teufel Bad Nauheim vom Freitag, mit der ihre Siegesserie in der DEL2 nach zehn Spielen endete, sind die Fischtown Pinguins am Sonntag zurück in die Erfolgsspur gekommen. Bei den Wölfen Freiburg feierte die Mannschaft von Trainer Ben Doucet nach einem verrückten Spielverlauf einen 6:5-Sieg (3:1, 2:2, 1:2). Björn Bombis, Pawel Dronia, Patrick Klöpper, Cody Lampl, Marian Dejdar und Radek Havel erzielten die Tore für den Tabellenführer.

Spieldauer-Strafe gegen Torhüter Kuhn

Der Start der Pinguins war extrem unglücklich. Schon nach 2 Minuten und 22 Sekunden schickte das Schiedsrichtergespann Steffen Klau/Nicole Hertrich wegen eines angeblichen hohen Stocks Torhüter Gerald Kuhn mit einer Spieldauerstrafe zum Duschen. Jonas Langmann ersetzte ihn und hatte in der fünfminütigen Unterzahl reichlich zu tun. Der 23-Jährige zeigte eine Reihe großartiger Paraden, musste aber trotzdem hinter sich greifen, nachdem Tobias Bräuner den Puck über die Linie gedrückt hatte (7.). Die Pinguins blieben unter Druck, weil sofort die nächste Strafzeit folgte. Aber die überstanden sie und schlugen dann gnadenlos. Björn Bombis glich in der 13. Minute mit einem Bilderbuch-Schuss in den Winkel aus und drei Minuten später besorgte Pawel Dronia mit einem „Hammer“ von der blauen Linie sogar die Führung. Noch vor der ersten Sirene baute Patrick Klöpper diese auf 3:1 aus (20.). Freiburgs Torhüter Jonathan Boutin hatte den kurzen Pfosten eigentlich zugemacht, trotzdem gelang es Klöpper, den Puck an ihm vorbei ins Tor zu mogeln.

Fischtown Pinguins führen schon 5:1

Schon in den ersten zehn Minuten de Mitteldrittels sorgten die Pinguins mit zwei Treffern scheinbar für die Vorentscheidung. Ein Powerplay nutzte Cody Lampl in der 23. Minute zum 4:1, Kapitän Marian Dejdar ließ in der 30. Minute mit einem Schlenzer das 5:1 folgen, nachdem Brock Hooton kurz zuvor noch knapp gescheitert war. Freiburgs Trainer Leos Sulak nahm danach die Auszeit, um die Mannschaft neu einzustellen. Das zeigte gleich Wirkung, Freiburg wurde wieder besser und kam zurück ins Spiel. Adam Schusser traf in der 33. Minute von der blauen Linie zum 2:5 und in der 39. Minute nutzen die Wölfe ein Überzahlspiel zum 3:5. David Vrbata war der Torschütze.

Am Ende heißt es zittern

Die Bremerhavener begannen das Schlussdrittel mit zwei Überzahlspielen, konnte diese jedoch nicht zum K.o.-Schlag nutzen. Stattdessen kam Freiburg auf 4:5 heran. Petr Haluza traf in der 47. Minute uns sorgte für Hochspannung in der Schlussphase. Als kurz darauf Cody Lampl auf die Strafbank musste, lag der Ausgleich in der Luft. Doch die Pinguins verteidigten stark und fingen sich danach. Sie übernahmen in der Schlussphase wieder die Spielkontrolle und erzielten durch Radek Havel das 6:4 (55.). Damit war der Wille der Freiburger aber noch nicht gebrochen. Jannik Herm verkürzte in der 58. Minute in Unterzahl ein weiteres Mal und sorgte durch das 5:6 für zweieinhalb Minuten zittern bei den Pinguins. Die aber konnten das Spiel über die Zeit bringen.

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