Fischtown Pinguins verlieren 1:3 in Crimmitschau

Von Lars Brockbalz
19. Februar 2016 // 22:21

Erneute Niederlage für die Fischtown Pinguins in der DEL2. Mit 1:3 unterliegen die Bremerhavener Eishockey-Profis bei den Eispiraten Crimmitschau. Björn Bombis traf für die Pinguins, Olli Julkunen, Patrick Pohl und Alexander Höller für die Eispiraten. Nach dem 48. Spieltag der DEL2 bleiben die Fischtown Pinguins auf Platz zwei der Tabelle. Beide Torhüter - Ryan Nie auf Seiten der Gastgeber und Jerry Kuhn bei den Pinguins - zeigten überragende Leistungen.

Teljukin fällt verletzt aus

Bei den Fischtown Pinguins waren der zuletzt verletzte Jordan Owens und Pawel Dronia, der am vergangenen Wochenende für die polnische Nationalmannschaft im Einsatz war, wieder dabei. Dafür fiel Andrei Teljukin wegen Hüftproblemen kurzfristig aus. Er wurde von Radek Havel ersetzt.

Dejdar scheitert zweimal

Die Pinguins waren sehr aktiv und zeigten ein gutes Passspiel, man merkte aber auch den Gastgebern an, dass sie nach fünf Siege aus den sechs Heimspielen Selbstvertrauen haben. Chancen gab es auf beiden Seiten. Die beiden größten für die Pinguins vergab Marian Dejdar, der zweimal aus aussichtsreicher Schussposition vergab. Auf Seiten der Eispiraten scheiterte Top-Scorer Eric Lampe am Pfosten und John Tripp verzog völlig frei vor Pinguins-Torhüter Jerry Kuhn.

Zucker verpasst Chance zur Führung

Kuhn stand auch zu Beginn des Mitteldrittels im Blickpunkt. Bei einer Doppelchance  durch Christoph Kabitzky und Olli Julkunen bewahrte er seine Mannschaft vor einem Rückstand. Mit der ersten Überzahl in der 28. Minute begann die beste Druckphase der Pinguins. Im Powerplay hatte David Zucker zweimal die Führung auf dem Schläger. Beim ersten mal parierte Eispiraten-Torhüter Ryan Nie glänzend, beim zweiten Mal schoss er aus spitzem Winkel am leerenTor vorbei. Kurz darauf parierte Nie erneut stark gegen Pawel Dronia und Björn Bombis. der Treffer wollte nicht fallen - und wäre kurz vor Drittelende fast auf der anderen Seite gefallen. Top-Scorer Eric Lampe lief allein auf das Pinguins-Tor zu, doch Kuhn hielt glänzend.

1:0-Führung reicht nicht

Die Pinguins drängten zu Beginn des Schlussdrittel mächtig und hatten zweimal Pech. Andrew McPhersons Lupfer sprang vom Innenpfosten wieder raus, Alex Nikiforuk scheiterte an der Latte.  Es wurde mit jeder Minute spannender. In Überzahl gab es Chancen für die Gäste durch John Tripp und Olli Julkonen, kurz darauf scheiterte Alex Nikiforuk an Torhüter Ryan Nie.  Ausgerechnet der bis dahin überragende Eispiraten-Torhüter patzte dann in der 54. Minute, als er einen Schuss von Björn Bombis aus dem Fanghandschuh ins Tor rutschen ließ. Aber fast im Gegenzug glichen die Gastgeber durch Olli Julkunen (55.) wieder aus. Zweieinhalb Minuten vor dem Ende erzielten sie durch Patrick Pohl sogar das 2:1. Als die Pinguins den Torhüter vom Eis nahmen, sorgte Alexander Höller mit dem 3:1 ins leere Pinguins-Tor für die Entscheidung.        

Immer informiert via Messenger
Schickt ihr euer Kind zur Schule?
232 abgegebene Stimmen
Folge den Pinguins via Messenger