Fishtown Pinguins - Bieitgheim Steelers.  Brock Hooton. Foto Adebahr

Fishtown Pinguins - Bieitgheim Steelers. Brock Hooton. Foto Adebahr

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Fischtown Pinguins

Herzschlag-Finale im Spitzenspiel

Von Lars Brockbalz
6. Dezember 2015 // 22:21

Die Fischtown Pinguins haben das Spitzenspiel der DEL2 mit 2:1 nach Verlängerung gegen die Bietigheim Steelers gewonnen. Es war ein Herzschlag-Finale im einem hochklassigen Spiel. Durch den Treffer von Marcus Sommerfeld führten die Steelers lange mit 1:0. Doch Gabe Guentzel gelang 20 Sekunden vor Ende der regulären Spielzeit noch der späte Ausgleich. Und in der Verlängerung erzielte Brock Hooton den Siegtreffer für den Tabellenführer. „Bremerhaven hat gezeigt, welche Klasse sie haben. Sie sind in dieser Saison das Team, das es zu schlagen gilt“, sagte Steelers-Trainer Kevin Gaudet.

Eisarena in Bremerhaven seit Tagen ausverkauft

Schon vor dem Spiel herrschte in der Eisarena Stimmung wie in einem Playoff-Finale. Das Duell Meister gegen Vizemeister elektrisierte die Eishockey-Fans im Norden. Die Bremerhavener Eishalle war schon seit Tagen ausverkauft. Die 4422 Zuschauer bekamen das zu sehen, was sie sich versprochen hatten: ein Spitzenspiel. Schnell, intensiv, es gab kaum zufällige Aktionen. Das hatte Playoff-Niveau. Jeder Zweikampf wurde verbissen geführt, kein Zentimeter Eis verschenkt. Beide Mannschaften zeigten, dass sie zurecht ganz oben in der Tabelle stehen.

Gegentor durch Sommerfeld

Mitten in einer Druckphase der Pinguins - Steve Slaton hatte Sekunden zuvor das 1:0 nur um Zentimeter verpasst - fiel das Führungstor für die Gäste. Als die Pinguins in der Vorwärtsbewegung waren, fing David Wrigley einen Pass von Cody Lampl ab und leitete den Gegenangriff ein, den Marcus Sommerfeld zum 1:0 abschloss (25. Minute). Das triezte die Pinguins sichtlich, sie wollten den Ausgleich nun erzwingen. Waren sie bei einer 49 Sekunden langen doppelten Überzahl noch zu umständlich, kam die große Ausgleichschance wenig später in Unterzahl. Als Bietigheims Sommerfeld an der blauen Linie stolperte, konnte Jordan Owens in Penalty-Manier allein auf Mechel zufahren, doch der parierte (34.). Ebenso bei einer ganz dicken Chance von Andrew McPherson (39.), als er den Puck gerade noch von der Linie wegkratzte.

Guentzel trifft 20 Sekunden vor Schluss

Die Pinguins drängten im Schlussdrittel auf den Ausgleich, doch die Steelers spielten stark in der Defensive, verhinderten, dass sich die Pinguins längere Zeit in ihrem Drittel festsetzten. Wenn etwas aufs Tor kam, war Mechel stets zur Stelle. Und einmal hatten die Steelers tüchtig Glück, als Marian Dejdar den Puck am leeren Tor vorbeischoss (50.). Weil Bremerhaven immer mehr aufmachen musste, ergaben sich Konterchancen, die Jason Pinizzotto, Matt McKnight und Justin Kelly allesamt vergaben. Das rächte sich 20 Sekunden vor dem Ende, als die Pinguins einen sechsten Feldspieler anstelle von Kuhn gebracht hatten und Gabe Guentzel mit einem Schlagschuss den Ausgleich erzielte.

Hooton erzielt den Siegtreffer für die Fischtown Pinguins

In der Verlängerung bekamen die Steelers in Überzahl die große Chance zum Ausgleich, doch Pinguins-Torhüter Jerry Kuhn parierte gegen Sommerfeld und McKnight. Und dann erzielte Brock Hooton im Nachsetzen nach einem Schuss von Andrei Teljukin den 2:1-Siegtreffer für die Pinguins, die ihre Tabellenführung vor den Steelers damit auf sechs Punkte ausbauten.

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