Pinguins Jerry Kuhn (hier gegen Thomas Greilinger) durfte erstmals im Tor spielen - und feierte in Ingolstadt einen 4:2-Sieg.

Pinguins Jerry Kuhn (hier gegen Thomas Greilinger) durfte erstmals im Tor spielen - und feierte in Ingolstadt einen 4:2-Sieg.

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Fischtown Pinguins

Pinguins feiern in Ingolstadt ihren zweiten Saisonsieg

Von Lars Brockbalz
7. Oktober 2016 // 21:55

Die Fischtown Pinguins haben mit dem 4:2 beim ERC Ingolstadt ihren zweiten Sieg in der DEL eingefahren. Vor 3450 Zuschauern schossen Rob Bordson, Marian Dejdar, Kevin Lavallee und Jack Combs die Tore für die Bremerhavener.

Erstmals in dieser Saison steht Jerry Kuhn im Tor

Die Pinguins mussten weiter auf die verletzten Mike Moore, Jeremy Welsh und Jordan George verzichten. Im Tor kam Jerry Kuhn zu seinem ersten Einsatz in dieser Saison. Die Ingolstädter mussten kurzfristig auf Torjäger Brandon Buck verzichten, der kurz vor dem Spiel zum zweiten Mal Vater geworden war.

Rob Bordson bringt die Pinguins in Führung

Die Pinguins legten sehr gut los, hatten die besseren Chancen und gingen in der 6. Minute in Führung, als Rob Bordson nach Pass von Jack Combs Ingolstadts Torhüter Timo Pielmeier überlistete. Mit einem Powerplay nach rund zehn Minuten kam Ingolstadt in die Partie hinein und hatte einige gute Chancen. Pinguins-Torhüter Kuhn zeichnete sich mehrmals aus.

Marian Dejdar trifft in Unterzahl

Ingolstadt kam mit mächtig Dampf aus der Kabine und drängte die Pinguins ins eigene Drittel. Die wehrten sich nach Kräften, insbesondere als sie für fast zwei Minuten in doppelter Unterzahl waren. Gerade, als die Straftzeiten  abgelaufen waren, traf Benedikt Kohl zum 1:1 (27.). Die Pinguins ließen sich aber nicht aus dem Konzept bringen, sie spielten mutig weiter. Und sie wurden mit dem 2:1 (33.) bei eigener Unterzahl belohnt. Nach dem Bullygewinn von Jason Bast traf Marian Dejdar.

Greilinger gleicht mit einer Einzelaktion aus

Im Schlussdrittel entschärfte Pinguins-Torhüter Jerry Kuhn zu Beginn zwei gute Chancen von Thomas Greilinger und Darryl Boyce, die Pinguins standen immer mehr unter Druck. Und sie hatten Glück, dass Petr Taticek eine Riesenchance vergab. Aber sie wehrten sich auch tapfer und waren nah dran, die Führung über die Zeit zu bringen, bis Ingolstadts Top-Star Thomas Greilinger mit einer tollen Einzelaktion zum 2:2 ausglich (54.)

Ein "Hammer-Tor" von Kevin Lavallee

Jetzt drängten die Gastgeber auf den Siegtreffer, das Tor der Pinguins stand mächtig unter Druck - doch mitten in dieser Drangphase traf Kevin Lavallee mit einem "Hammer" zum 3:2 für die Pinguins (58.). Und als Ingolstadt den sechsten Feldspieler für Torhüter Pielmeier gebracht hatte, machte Jack Combs (60.) mit einem Empty-Net-Goal den ersten DEL-Auswärtssieg der Pinguins perfekt.      

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