Pinguins feiern in Straubing den dritten Sieg in Folge

Die Fischtown Pinguins zeigten auch in Straubing eine starke Partie und kämpften sich nach einem Rückstand zurück.

Fischtown Pinguins

Pinguins feiern in Straubing den dritten Sieg in Folge

Von Mareike Scheer
11. Dezember 2016 // 21:32

Die Fischtown Pinguins drehen einen 0:2-Rückstand, trotzen allen Widrigkeiten und feiern mit dem 5:2-Sieg bei den Straubing Tigers den dritten Sieg in Folge. Jack Combs, Jordan Owens, Wade Bergmann, Jeremy Welsh und Cory Quirk waren für die Pinguins erfolgreich.

Ex-Pinguin Miller schießt Straubing in Führung

Die Bremerhavener erwischten einen denkbar schlechten Start. Bei einem Konter umkurvte Ex-Pinguin Tim Miller das Gehäuse und schoss die Scheibe an die Kufe von Keeper Jerry Kuhn, von wo der Puck nach 96 Sekunden zur Straubinger Führung ins Tor trudelte. Die Seestädter steckten jedoch nicht auf und kamen kurz vor der ersten Pause in Überzahl auch zum verdienten Ausgleich, dem die Schiedsrichter Stephan Bauer und Markus Schütz wegen eines angeblichen Torraumabseits allerdings die Anerkennung verweigerten.

Check gegen den Kopf von Dejdar

Es sollte jedoch noch bitterer kommen. Nicht nur, dass Sandro Schönberger 26 Sekunden nach Wiederbully für die Tigers erhöhte, zwei Zeigerumdrehungen später blieb Marian Dejdar nach einem Check gegen den Kopf auch noch verletzt liegen und wankte anschließend nur noch in die Kabine, während die Schiedsrichter kein Foul erkannt haben wollten. Dies stachelte die Pinguins jedoch nur noch mehr an und sie kämpften sich durch ein Powerplay-Tor von Combs sowie einem "Hammer" von Jordan Owens zum 2:2-Ausgleich.

Bergmann stellt die Weichen auf Sieg

Diesen Schwung nahmen die Pinguins auch mit ins Schlussdrittel, wenngleich die Straubinger die erste große Chance durch Timmins hatten. Dieser scheiterte jedoch einmal mehr an Jerry Kuhn und kurz darauf stellte Wade Bergmann mit einem Schuss von der Blauen Linie in Überzahl die erste Führung her. Diese verteidigten die Pinguins bis in die Schlussminuten und netzten durch Jeremy Wels und Cory Quirk noch zweimal zum Endstand ins leere Tor ein.