Trainer Thomas Popiesch traf mit den Fischtown Pinguins auf seinen Ex-Club Dresdner Eislöwen. Foto Scheer

Trainer Thomas Popiesch traf mit den Fischtown Pinguins auf seinen Ex-Club Dresdner Eislöwen. Foto Scheer

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Fischtown Pinguins

Pinguins gewinnen das erste Playoff-Viertelfinale

Von Lars Brockbalz
11. März 2016 // 22:56

Die Fischtown Pinguins haben das erste Playoff-Viertelfinalspiel in der DEL2 gegen die Dresdner Eislöwen mit 3:2 (1:0, 1:2, 1:0, 1:0) nach Verlängerung gewonnen. Vor 4422 Zuschauern in der ausverkauften Bremerhavener Eisarena erzielte David Stieler das entscheidende Tor in der hochspannenden Partie in der 64. Minute.

Führungstor für Fischtown Pinguins schon in der ersten Minute

Das Spiel hätte für die Fischtown Pinguins nicht besser beginnen können. Schon in der ersten Minute hatten sie ihr erstes Powerplay, und das nutzten sie zum 1:0. David Stieler legte für Marian Dejdar auf, und die 4422 Fans in der ausverkauften Eisarena konnten erstmals jubeln. Noch in den ersten zehn Minuten hatten die Pinguins zwei weitere Überzahlspiele und gute Chancen, doch Tim Miller und Jordan Owens scheiterten ebenso wie Brock Hooton, der frei vor dem Tor zu lange zögerte. Dresden kam wegen der Strafen nur schwer ins Spiel und konnte das Tor von Pinguins-Torhüter Jerry Kuhn nur selten bedrängen.

Doppelschlag der Dresdner Eislöwen

Die Dresdner Eislöwen kamen im Mitteldrittel besser ins Spiel. Sie hatten früh eine Doppelchance durch Harrison Reed und Max Campbell, allerdings blieben auch die Pinguins gefährlich und hätten auf 2:0 erhöhen können. So durch Alex Nikiforuk und Andrei Teljukin. Je länger das Drittel dauerte, desto mehr aber lag ein Dresdner Treffer in der Luft - und es wurde gleich ein Doppelschlag. In der 35. Minute traf zunächst Artus Kruminsch nach artistischer Vorlage von Michael Endraß und noch in der gleichen Minute erzielte Harrison Reed mit einem mächtigen Schuss das 1:2.

Cody Lampl erzielt das 2:2

Nach einem Foul von Andrei Teljukin bekam Dresdens Artus Kruminsch in der 42. Minute einen Penalty zugesprochen. Jerry Kuhn parierte aber großartig. Dann mussten die Pinguins eine fünfminütige Unterzahl überstehen, weil Patrick Klöpper wegen eines Checks gegen mit Verletzungsfolge gegen den Kopf von Michael Endraß eine Matchstrafe bekam. René Kramer traf den Innenpfosten, ein Tor fiel aber nicht. Stattdessen waren die Pinguins kurz darauf in Überzahl und nutzen die zum Ausgleich. Nach einem Schuss von Gabe Guentzel fälschte Cody Lampl zum 2:2 (52.) ab.

David Stieler erzielt das Siegtor

Danach machten die Pinguins weiter Dampf und waren dem 3:2 nahe, vor allem in einer weiteren Überzahl kurz nach dem Ausgleich. Zwei Minuten vor der Ende hatte zudem Lampl noch eine gute Schusschance und 20 Sekunden vor dem Ende stand Marian Dejdar frei vor dem Tor, beide scheiterten aber an Eislöwen-Torhüter Brett Jaeger. Es ging in die Verlängerung. in der David Stieler nach vier Minuten das goldene Tor erzielte.

Am Sonntag Spiel zwei bei den Dresdner Eislöwen

Bereits am Sonntag geht es in den Playoffs der DEL2 mit dem zweiten Viertelfinale weiter. Die Fischtown Pinguins müssen um 17 Uhr in Dresden antreten. Daheimgebliebene Fans können sich das Spiel für 5,50 Euro im Internet-Livestream von Sprade.tv ansehen.  

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