Fischtown Pinguins beenden DEL2-Hauptrunde auf Platz zwei

Von Lars Brockbalz
1. März 2016 // 21:54

Die Fischtown Pinguins beenden die DEL2-Hauptrunde auf dem zweiten Tabellenplatz. Am letzten Spieltag gelang ihnen vor 3923 Zuschauern in der Bremerhavener Eisarena zwar noch ein 5:4-Sieg gegen die Starbulls Rosenheim und Tabellenführer Bietigheim Steelers verlor zugleich 0:4 beim SC Riessersee. Doch weil die Steelers das deutlich bessere Torverhältnis haben, gehen sie von der Pole-Position in das Playoff-Rennen um den Meistertitel in der DEL2.

Toreschießen leicht gemacht

Weder für die Pinguins noch für Rosenheim ging es in der Partie wirklich um etwas. Die Starbulls hatten schon vor der Partie die Qualifikation für die Pre-Playoffs sicher, die Pinguins hatten bei drei Punkten und 14 Toren Rückstand auf Tabellenführer Bietigheim nur noch theoretische Chancen auf die Hauptrunden-Meisterschaft. Dementsprechend ließen beide Mannschaft die letzte Konsequenz in den Zweikämpfen fehlen, so dass das Toreschießen leicht fiel. Nach dem ersten Drittel stand es schon 2:2.

Björn Bombis schießt das erste Tor

Björn Bombis brachte die Pinguins nach Pass von Patrick Klöpper in Führung (4. Minute), der Gastgeber hatte danach mehr vom Spiel - lag nach gut zehn Minuten aber 1:2 hinten. Das überraschende 1:1 (8.), bei dem Stefan Loibl seinen Schläger in einen Pass von Raimind Hilger hielt, brachte die Starbulls ins Spiel. Andrej Strakhov hatte danach schon das 2:1 auf dem Schläger, scheiterte aber völlig frei an Pinguins-Torhüter Jerry Kuhn. Top-Torjäger Wade MacLeaod machte es in der 9. Minute besser, nachdem er einen Fehlpass von Gabe Guentzel abgefangen hatte. Er traf eiskalt zum 2:1 für Rosenheim. Pinguins-Verteidiger Gino Blank nach dem Rosenheim-Sieg im Interview:

Patrick Klöpper erzielt den 2:2-Ausgleich

Danach verflachte das Spiel, nahm aber gegen Ende des ersten Drittels wieder Fahrt auf. In der 16. Minute traf Patrick Klöpper "volley" zum 2:2, nachdem Starbulls-Torhüter Lukas Steinhauer einen Schuss von Marian Dejdar nicht festgehalten hatte. In der 20. Minute parierte Steinhauer dann stark, als David Stieler vor ihm auftauchte.

Starbulls Rosenheim treffen im Powerplay

Schon nach 25 Sekunden im Mitteldrittel ging das muntere Scheibenschießen weiter. Tim Miller schoss von der Seite, und vom Schläger von Starbulls-Torhüter Lukas Steinhauer sprang der Puck unglücklich zum 3:2 für die Pinguins ins eigene Tor. Wenig später verhinderte Lukas Steinhauer mit einer Glanztat gegen David Stieler das 2:4, stattdessen glichen die Rosenheimer in der 25. Minute aus. C.J. Stretch traf im Powerplay. Beide Mannschaften hatten danach weitere gute Chancen, weil die Zweikämpfe weiterhin nicht mit dem letzten Biss geführt wurden. Tore fielen im Mitteldrittel aber keine mehr.

Siegtreffer der Fischtown Pinguins in Überzahl

In Überzahl gingen die Pinguins im letzten Spielaschnitt erneut in Führung. Torschütze Marian Dejdar hatte beim 4:3 (48.) leichtes Spiel, nachdem Gäste-Torhüter Seinhauer einen Schuss von David Zucker zu Seite abprallen lassen hatte. Und auch ihr zweites Powerplay im letzten Drittel nutzen sie. David Stieler staubte in der 51. Minute zum 5:3 ab. Fünf Minuten vor dem Ende brachte C.J. Stretch die Starbulls wieder auf ein Tor heran. In der Schlussminute drängten die Starbulls auf den Ausgleich und waren ihm auch zweimal ganz nahe, das Tor gelang aber nicht mehr.

DEL2-Hauptrunde beendet: Starbulls Rosenheim möglicher Playoff-Gegner

Der Kampf um die Meisterschaft in der DEL beginnt für die Fischtown Pinguins am 11. März mit dem ersten Playoff-Viertelfinalspiel in eigener Halle. Der Gegner wird ab Freitag in den Pre-Playoffs ermittelt. Theoretisch ist es möglich, dass es dann ein schnelles Wiedersehen mit den Starbulls Rosenheim gibt.  

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