Für Trainer Thomas Popiesch und die Fischtown Pinguins ist jetzt jedes Spiel ein Endspiel. Foto Scheschonka

Für Trainer Thomas Popiesch und die Fischtown Pinguins ist jetzt jedes Spiel ein Endspiel. Foto Scheschonka

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Fischtown Pinguins

Jetzt ist jedes Spiel ein Endspiel

Von Lars Brockbalz
19. März 2016 // 10:00

Die Fischtown Pinguins brauchen ein kleines Wunder, um noch ins Playoff-Halbfinale der DEL2 zu kommen. Nach dem 2:3 nach Verlängerung am Freitag im vierten Playoff-Viertelfinale in Dresden liegen die Bremerhavener in der Serie "best of seven" 1:3 hinten. Jetzt ist jedes Spiel ein Endspiel. Verlieren die Pinguins noch ein Spiel, sind sie raus. Um doch noch ins Halbfinale einzuziehen müssten die Pinguins die nächsten drei Spiele in Folge gewinnen. Das fünfte Spiel der Serie findet am Sonntag (17 Uhr) in Bremerhaven statt.

Fans feiern Spieler der Fischtown Pinguins

Die Niederlage im vierten Spiel in Dresden war bitter. Nicht nur, weil entscheidende Treffer durch David Rodman erst in der 86. Minue fiel, in der zweiten Verlängerung also. Vor allem war er bitter, weil die Pinguins gut gespielt hatten. "Ich denke, wir waren die bessere Mannschaft", sagte David Stieler nach dem Spiel am Mannschaftsbus. Dort standen die rund 100 mitgereisten Pinguins-Fans und sangen "wir sind stolz auf unser Team". Sie hatten ein gutes Gespür dafür, dass die Pinguins alles für einen Sieg getan haben.

Trainer der Dresdner Eislöwen warnt

Deshalb geben sich die Spieler auch noch nicht auf. "Die Serie geht über sieben Spiele. Wir waren das beste Team der Hauptrunde. Ich bin sicher, wir können drei Spiele in Serie gewinnen", sagte Torhüter Jerry Kuhn. Auch Dresdens Trainer Bill Stewart warnte: "Beide Mannschaften haben in allen Spielen sehr intensiv und hart gespielt. Die Serie steht 3:1 für uns, aber es bleibt eng." Auch Pinguins-Trainer Thomas Popiesch gibt seine Mannschaft noch nicht auf: "Man hat gesehen, wie angriffslustig die Mannschaft ist."

Brock Hooton ist verletzt

Die Pinguins müssen sich schnell wieder berappeln, bis Sonntag müssen sie den Kopf wieder oben haben. Im fünften Spiel werden sie aber auf Brock Hooton verzichten müsse. Der versuchte, den entscheidenden Gegentreffer von David Rodman in der 86. Minute mit letztem Einsatz noch zu verhindern, verletzte sich dabei aber am Kopf und blieb benommen liegen. Eine genaue Diagnose hatte Teammanager Alfred Prey noch nicht. Er sagte aber, dass Hooton länger fehlen dürfte.

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