Die Pinguins haben in der  Playoff-Viertelfinalserie durch den 4:3-Sieg in Dresden das siebte Spiel erzwungen. Hier trifft David Stieler (rechts) zum 3:2 für die Gäste. Foto Hentschel

Die Pinguins haben in der Playoff-Viertelfinalserie durch den 4:3-Sieg in Dresden das siebte Spiel erzwungen. Hier trifft David Stieler (rechts) zum 3:2 für die Gäste. Foto Hentschel

Foto: Kay Nietfeld/dpa

Fischtown Pinguins

Pinguins erzwingen ein siebtes Spiel gegen Dresden

Von Lars Brockbalz
22. März 2016 // 22:21

Die Fischtown Pinguins haben das sechste Playoff-Viertelfinalspiel gegen die Dresdner Eislöwen vor 3336 Zuschauern in Dresden mit 4:3 gewonnen. Damit hat das Team von Trainer Thomas Popiesch die Chance auf den Halbfinaleinzug in der Meisterrunde der DEL2 gewahrt. In der Serie "best of seven" steht es jetzt 3:3. Das entscheidende siebte Spiel findet am Gründonnerstag in Bremerhaven statt. Am Ende eines nervenaufreibenden Spiels jubelten die fast 300 Pinguins-Fans, die ihre Mannschaft nach Dresden begleitet hatten.

Dresdner Eislöwen gehen früh in Führung

Die Fischtown Pinguins, bei denen Tim Miller (gesperrt) und Brock Hooton (verletzt) fehlten, lagen schon nach vier Minuten hinten. Teemu Rinkinen nutzte das erste Powerplay der Dresdner zum 1:0. Jan Kopecky glich in der 7. Minute zum 1:1 aus, aber nur eine Minute später lagen die Pinguins wieder 1:2 hinten. Die Eislöwen nutzten auch ihr zweites Powerplay, diesmal traf Harrison Reed. Die Pinguins glichen erneut aus. Patrick Klöpper war der Torschütze zum 2:2 (14.). Zwei Minuten später ging Dresdens Torhüter Brett Jaeger vom Eis. Er hatte sich offensichtlich verletzt. Für ihn spielte Marvin Cüpper weiter.

David Stieler bringt die Fischtown Pinguins in Führung

Dresden war zu Beginn des Mitteldrittels im Powerplay erneut einem Tor nahe, Harrison Reed scheiterte aber am Pfosten. Stattdessen gingen die Pinguins erstmals in Führung, als David Stieler nach Pass von David Zucker Dresdens Torhüter Cüpper verlud (28.). Gegen Ende des Drittels machten die Eislöwen Druck, aber die Pinguins machten das Tor. Mit der Drittelsirene traf Gabe Guentzel, der gerade von der Strafbank gekommen war, zum 4:2.

Fischtown Pinguins bringen Sieg über die Zeit

Im Schussdrittel war die Lage klar: Dresden musste alles nach vorne werfen, die Pinguins mussten hinten dichtmachen. Das taten sie gut, sie hielten das Spielgeschehen lange von ihrem eigenen Tor fern. In zwei Powerplaysituationen hatten sie gute Chancen, das Spiel endgültig zu entscheiden. Das gelang nicht, und deshalb wurde es brenzlig, als die Pinguins kurz  vor dem Ende zweimal in Unterzahl gerieten. 55 Sekunden vor dem Ende traf Harrison Reed zum 3:4 und sorgte damit für eine ganz heiße Schlussminute. Doch die Pinguins brachten den Sieg über die Zeit.  

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