Ross Mauermann konnte das erste Pinguins-Tor der Viertelfinalserie markieren, am Ende setzte es aber erneut eine deutliche Niederlage gegen Wolfsburg.

Ross Mauermann konnte das erste Pinguins-Tor der Viertelfinalserie markieren, am Ende setzte es aber erneut eine deutliche Niederlage gegen Wolfsburg.

Foto: Lothar Scheschonka

Fischtown Pinguins

Pinguins stehen mit dem Rücken zur Wand

12. April 2022 // 21:52

Die Fischtown Pinguins stehen nach einer erneuten Niederlage in der Playoff-Viertelfinalserie gegen die Grizzlys Wolfsburg mit dem Rücken zur Wand.

Wolfsburg fehlt nur noch ein Sieg

Die Bremerhavener hatten bereits das erste Duell am Sonntag mit 0:5 verloren. In der heimischen Eisarena wollten sie am Dienstagabend vor nahezu ausverkauftem Haus den Ausgleich erzwingen, kassierten jedoch erneut eine deutliche 2:6-Niederlage und liegen in der Serie „Best of five“ mit 0:2 im Hintertreffen. Die Wolfsburger benötigen somit nur noch einen Sieg für den Halbfinal-Einzug.

Mauermann gelingt der Ausgleich

Dabei fanden die Pinguins besser in die Begegnung als noch in Spiel eins am Sonntag und erspielten sich zahlreiche Möglichkeiten. Doch erneut nutzten die Wolfsburger ihre Chancen besser aus und gingen durch Anthony Rech mit 1:0 (10.) in Führung. Diesen Rückstand konnte Ross Mauermann jedoch noch postwendend mit dem ersten Viertelfinal-Treffer für die Pinguins ausgleichen (12.).

Grizzlys ziehen davon

Im zweiten Abschnitt zogen die Grizzlys dann erneut davon. Zunächst traf Christopher DeSousa in Überzahl (34.). Dann erwies Tye McGinn mit einem Faustkampf einen Bärendienst. Der Pinguins-Stürmer kassierte eine Matchstrafe. In der folgenden fünfminütigen Unterzahl zog dann auch noch Keeper Brandon Maxwell eine Strafe und in doppelter Überzahl gelang Julian Melchiori das vorentscheidende 3:1 (37.). Spätestens als Darren Archibald dann noch das 4:1 nachlegte, war die Partie entschieden (39.).

Wolfsburg setzt nach

Gleich zu Beginn des Schlussabschnitts gab es die nächste kalte Dusche für die Pinguins. Nach gerade einmal 55 Sekunden erhöhte Tyler Gaudet auf 5:1 (41.). Kurz darauf legte Dominik Bittner gar noch das 6:1 (45.) nach. Den Schlusspunkt setzten jedoch die Pinguins. Per Konter traf Alex Friesen zum 6:2-Endstand (52.).

Spiel drei am Donnerstag

Das dritte und vielleicht schon letzte Duell steigt Gründonnerstag um 19.30 Uhr wieder in der Eisarena im Wolfsburger Allerpark. Da müssen die Pinguins den ersten Playoff-Sieg holen, um nicht in die Sommerpause geschickt zu werden.

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