Auch im vierten Playoff-Duell ging es zur Sache. Hier bekommt Gabe Guentzel (Mitte) den Schläger von Dresddens Dominik Grafenthin (links) ab. Foto Hentschel

Auch im vierten Playoff-Duell ging es zur Sache. Hier bekommt Gabe Guentzel (Mitte) den Schläger von Dresddens Dominik Grafenthin (links) ab. Foto Hentschel

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Fischtown Pinguins

Pinguins verlieren in der 86. Minute

Von Lars Brockbalz
18. März 2016 // 19:37

    Die Fischtown Pinguins haben das vierte Playoff-Viertelfinalspiel bei den Dresdner Eislöwen unglücklich mit 2:3 nach Verlängerung verloren. Das entscheidende Gegentor fiel erst in der 86. Minute. In der Serie "best of seven" liegen die Pinguins 1:3 hinten. Am Sonntag müssen sie ihr Heimspiel gewinnen, sonst sind sie ausgeschieden.

Fischtown Pinguins geben viele Schüsse ab

Wenig Risiko, einfache Pässe und viele Schüsse aufs Tor hatte Trainer Thomas Popiesch als Rezept ausgegeben. Seine Spieler beherzigten das. Ein Tor gelang ihnen im ersten Drittel allerdings nicht. Sie mussten bei zwei Unterzahlspielen sogar zittern, Dresden gab einige gute Schüsse ab, die Torhüter Jerry Kuhn aber parieren konnte.

Steve Slaton trifft zum 2:2

Das zweite Drittel wurde wesentlich ereignisreicher. Die Pinguins gingen in der 23. Minute durch Alex Nikiforuk in Führung, aber innerhalb einer Minute war das Spiel gedreht. Zunächst traf Petr Macholda in Überzahl von der blauen Linie zum 1:1 (32.), Sekunden später fälschte David Rodman einen Pass von Harrison Reed zum 2:1 für die Eislöwen ins Tor ab. Ein Gewaltschuss von Steve Slaton (37.) brachte aber noch im zweiten Drittel den Ausgleich für die Pinguins.

Drei Unterzahlspiele überstanden

Durch drei Strafzeiten in kurzer Folge gerieten die Pinguins im Schlussdrittel mächtig unter Druck. Sie hielten diesem stand, hatten für eigene Angriffe aber kaum Zeit, weil sie stets mit Verteidigen beschäftigt waren. So blieb es bis in die Schlussminute beim 2:2. In der hatte Alex Nikiforuk das Siegtor für die Pinguins auf dem Schläger, Vladislav Filin für die Eislöwen. Aber es ging in die Verlängerung.

Rodman schießt Siegtor für Eislöwen

In der ersten Verlängerung hatte Teemo Rinkinen (68.) die große Chance zum  Siegtor für Dresden, doch Kuhn parierte. Auf der andren Seite hielt Brett Jaeger stark gegen Gabe Guentzel (71.) Das entscheidende Tor fiel jedoch in den ersten 20 Minuten der Verlängerung nicht. Nach der erneuten Pause hatten die Pinguins zweimal das Siegtor auf dem Schläger, doch das Glück war erneut aufseiten der Eislöwen. In der 86. Minute erzielte David Rodman das 3:2      

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