Früher gehörte sie zum Strandbesuch einfach dazu: die Sandburg. Doch heutzutage sieht man sie kaum noch.

Früher gehörte sie zum Strandbesuch einfach dazu: die Sandburg. Doch heutzutage sieht man sie kaum noch.

Foto: Heimken/dpa

Freizeit

Die Sandburg stirbt aus

Von nord24
25. Juli 2020 // 21:30

Früher gehörte sie zum Strandurlaub dazu wie Sonnenbrand und Sand im Eis: die Sandburg. Doch heutzutage ist sie kaum noch zu finden.

Abstecken des Territoriums

Wer in den 70er und 80er Jahren seinen Urlaub am Strand verbracht hat, hat oftmals noch zur Schaufel gegriffen und einen Wall gezogen - als Wind- und Sichtschutz und zum Abstecken des für die Zeit des Urlaubs beanspruchten Territoriums.

Typisch deutsches Phänomen

Das Bauen von Strandburgen, dieser Ringwälle, sei ein typisch deutsches Phänomen, sagt Kunsthistoriker Harald Kimpel. „Wenn man irgendwo auf der Welt eine Strandburg sieht, kann man sicher sein, Deutsche darin zu finden.“

Auf Sylt verboten

Dass das Strandburgenbauen „ein versandetes Freizeitvergnügen“ sei, habe mit vielen Gründen zu tun, sagt Kimpel. Auf Sylt sei es beispielsweise aus Küstenschutzgründen verboten.

Nur fünf Prozent bauen noch

Das Bauen von Strandburgen werde aber generell weniger, sagt Schneider. „Eine gepflegte Burg wird eigentlich nur noch zu maximal fünf Prozent gebaut.“ Und auch diese Burgen sind nicht mehr so hübsch anzusehen wie früher.

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