Anja und Holger Friede hatten einen Traumurlaub gebucht auf die Malediven. Am Ende war er alles andere als das.

Anja und Holger Friede hatten einen Traumurlaub gebucht auf die Malediven. Am Ende war er alles andere als das.

Foto: Privat

Freizeit

Gestrandet im Paradies - ein Urlaub mit Hindernissen

29. März 2020 // 19:05

Als Anja und Holger Friede in den Urlaub flogen, war Deutschland noch ein anderes Land. Man gab sich nicht mehr die Hand, das war alles. 900 Menschen waren landesweit am Coronavirus erkrankt. Die Friedes flogen auf die Malediven – auf eine Insel so klein, dass es keine Stunde dauert, sie einmal zu Fuß zu umrunden. Ein Traumurlaub. Schnorcheln und ausruhen, mehr wollten sie nicht die nächsten beiden Wochen.

Nach einenm Tag gab es Gerüchte

Aber schon nach einem Tag machten Gerüchte die Runde, das Virus breite sich unaufhörlich aus, und Witze, dass jeder Deutsche Toilettenpapiervorräte anlege. Schließlich meldete sich ihr Reisebüro, die Bremerhavener sollten sich beim Auswärtigen Amt registrieren lassen. Das erfasse jeden Deutschen im Ausland. Es gehe darum, alle Urlauber zurückzuholen.

Am Pool auf Abruf

Anja und Holger Friede packten ihre Koffer, denn es kam durchaus vor, dass Mitreisenden aus dem Pool gerufen wurden mit der Ankündigung: In 20 Minuten nehmt ihr das nächste Wasser-Flugzeug. Die deutsche Botschaft in Sri Lanka schrieb mehrmals an die „lieben Landsleute“ und erkundigte sich mal, ob man gut angekommen sei in Sri Lanka, dann nach Mitflugmöglichkeiten von Colombo nach London und Warschau. Schließlich erging die Aufforderung: Brechen Sie die Reise sofort ab...

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