Als Verursacher eines großen Waldbrandes ist ein Hausbesitzer  in Kalifornien angeklagt worden.  Er soll  nun die Kosten von fast 25 Millionen Dollar übernehmen.

Als Verursacher eines großen Waldbrandes ist ein Hausbesitzer in Kalifornien angeklagt worden. Er soll nun die Kosten von fast 25 Millionen Dollar übernehmen.

Foto: Thissen/dpa

Justiz

Millionenklage nach teurem Waldbrand

Von nord24
16. Juli 2016 // 20:54

Ein großes Buschfeuer, das 2013 in Kalifornien einen Millionenschaden anrichtete, hat nun ein gerichtliches Nachspiel. Die US-Staatsanwaltschaft hat einen Hausbesitzer im Bezirk Riverside wegen Fahrlässigkeit auf Zahlung von fast 25 Millionen Dollar (rund 22,6 Millionen Euro) Schadenersatz verklagt.

Defekter Verteilerkasten als Brandursache

Die Regierung führt den Flächenbrand auf einen defekten Verteilerkasten mit elektrischen Kabeln auf dem Grundstück des Mannes zurück. Ein Anwalt des Grundstücksbesitzers wies die Vorwürfe zurück. Sein Mandant habe das Feuer nicht verursacht, sagt er.

Mehr als 20 Gebäude zerstört

Das rasch um sich greifende Feuer in den San-Jacinto-Bergen Kaliforniens zerstörte damals mehr als zwanzig Gebäude und zwang zeitweise Tausende Bewohner zur Flucht. Mehr als 3000 Feuerwehrleute kämpften rund 180 Kilometer östlich von Los Angeles tagelang gegen die Flammen an. Die Kosten für die Löscharbeiten wurden mit 15 Millionen Dollar beziffert, dazu ein Sachschaden von mehr als neun Millionen Dollar.  

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