Die Erzieherin mit dem Künstlernamen "Julia Pink" ist aus der Kirche ausgetreten.

Die Erzieherin mit dem Künstlernamen "Julia Pink" ist aus der Kirche ausgetreten.

Foto:

Justiz

Pornodreh ohne Gottes Segen

Von nord24
18. Dezember 2015 // 15:31

Die wegen ihrer Pornodrehs gekündigte Diakonie-Erzieherin „Julia Pink“ ist aus der Kirche ausgetreten. „Ja, das stimmt“, sagte die 38 Jahre alte Frau. Die Erzieherin war Anfang 2014 von der mittelfränkischen Diakonie Neuendettelsau fristlos entlassen worden. In ihrer Freizeit hatte sie in Pornofilmen mitgespielt und diese im Internet veröffentlicht hatte.

Bis vor das Bundesarbeitsgericht gezogen

„Julia Pink“ hatte den Rechtsstreit bis vors Bundesarbeitsgericht durchgezogen – war aber in allen Instanzen mit ihren Forderungen gescheitert. Am vergangenen Donnerstag trat die Frau mit dem Porno-Pseudonym „Julia Pink“ aus der katholischen Kirche aus. „Das hatte ich schon lange vor“, sagte sie, „ich finde, ich kann auch so Christ sein“.

Keine Kirchensteuer mehr zahlen

Nach ihren Erfahrungen vor Gericht mit dem Arbeitgeber Kirche wolle sie keine Kirchensteuer mehr entrichten. Überhaupt sei sie nur so lange Mitglied der Kirche geblieben, weil die Diakonie als evangelischer Arbeitgeber das fordere.

Verhalten nicht mit kirchlicher Sexualethik vereinbar

Die Diakonie hatte erklärt, das Verhalten von „Julia Pink“ sei nicht mit der kirchlichen Sexualethik vereinbar. Die Erzieherin hatte mehr als 15 Jahre in einer Behinderteneinrichtung der Diakonie gearbeitet.

Umfrage In Niedersachsen gibt es keine generelle Quarantänepflicht mehr.

War es richtig, die generelle Quarantänepflicht aufzuheben?

7566 abgegebene Stimmen
Folge nord24 via Messenger
Folge den Pinguins via Messenger
Folge uns auf Facebook
Besuche uns auf Facebook
Abonniere uns auf Instagram
nord24 auf Instagram