Prozessauftakt

Unter Ausschluss der Öffentlichkeit verhandelt das Landgericht Hannover gegen einen Schüler, der seinen Lehrer mit einem Schnürsenkel gewürgt haben soll.

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Justiz

Schnürsenkel als Tatwaffe

Von nord24
12. April 2016 // 13:28

Weil er seinen Lehrer angegriffen und mit einem Schnürsenkel gewürgt haben soll, muss sich ein 16-Jähriger vorm Landgericht Hannover verantworten. Die Tat ereignete sich im Herbst 2014 während einer Klassenfahrt des Gymnasiums Bad Pyrmont.

Mit Schnürsenkel angegriffen

In der Jugendherberge Goslar war der damals 14-jährige Gymnasiast in Streit mit seinem Lehrer geraten, weil dieser ihm sein Handy abgenommen hatte. Wie die Ermittler damals berichteten, soll der Schüler dem 33-Jährigen im Treppenhaus der Jugendherberge aufgelauert und ihn von hinten mit einem Schnürsenkel angegriffen haben. Der Pädagoge erlitt der Polizei zufolge Würgemale und einen Sehnenabriss am Finger.

Unter Ausschluss der Öffentlichkeit

Am Dienstag startete der Prozess gegen den Schüler wie bei Jugendverfahren üblich unter Ausschluss der Öffentlichkeit. Der Junge ist wegen versuchten Totschlags angeklagt.

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