Der heutige Dienstag ist ein wichtiger Tag für Claudia Pechstein.

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Justiz
Sport

Eisschnellläuferin Claudia Pechstein kämpft um ihren Ruf

Von nord24
8. März 2016 // 09:09

Im ersten Doping-Prozess vor dem Bundesgerichtshof in Karlsruhe hofft Eisschnellläuferin Claudia Pechstein heute auf die Wiederherstellung ihres Rufes. Sieben Jahre nach ihrer Doping-Sperre fordert die 44 Jahre alte Berlinerin weiterhin Schadenersatz in Höhe von fünf Millionen Euro vom Eislauf-Weltverband ISU. Dieser war nach einem Urteil des Oberlandesgerichts München im Januar 2015 in Revision vor dem höchsten deutschen Zivilgericht gegangen.

Lehnt der BGH die Revision ab, droht der Sportschiedsgerichtsbarkeit ein Beben

Der BGH muss nun entscheiden, ob er die Revision abweist und damit die Klage von Pechstein bestätigt oder den Auffassungen des Verbandes folgt. Sollte der BGH zugunsten Pechsteins entscheiden, könnte dies ein Beben in der Sportschiedsgerichtsbarkeit nach sich ziehen. Künftig stünde dann jedem Athleten die Wahl-Möglichkeit zwischen Sport- oder Zivilgerichten offen.

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