Das Model Gina-Lisa Lohfink betet für ein gerechtes Urteil. Am Ende wird sie zu einer Geldstrafe verdonnert.

Das Model Gina-Lisa Lohfink betet für ein gerechtes Urteil. Am Ende wird sie zu einer Geldstrafe verdonnert.

Foto: Carstensen/dpa

Justiz
Promis

Gina-Lisa Lohfink verurteilt

Von nord24
22. August 2016 // 15:14

Im Prozess um eine angebliche Vergewaltigung hat das Model Gina-Lisa Lohfink, einer früheren Kandidatin bei "Germany's next Topmodel", eine Niederlage erlitten. Das Amtsgericht Berlin-Tiergarten verurteilte Lohfink wegen falscher Verdächtigung zu einer Geldstrafe von 20.000 Euro. Die 29-Jährige hatte behauptet, im Juni 2012 von zwei Männern vergewaltigt worden zu sein. Dafür sah das Gericht keine Anhaltspunkte. Die Männer waren von den Vorwürfen schon früher freigesprochen worden.

Gina-Lisa Lohfink nimmt unter Tränen Stellung

Die Verteidigung hatte Freispruch für ihre Mandantin gefordert. Lohfink sagte in ihrer letzten Stellungnahme unter Tränen, was die beiden Männer ihr angetan hätten, sei pervers und gemein gewesen. Sie habe den Sex nicht gewollt und auch nicht gefilmt werden wollen.

Staatsanwältin: Lohfink hat die Ermittler bewusst in die Irre geführt

Die Anklage beantragte eine Geldstrafe in Höhe von 24 000 Euro. Staatsanwältin Corinna Gögge sagte: "Frau Lohfink ist nicht Opfer einer Sexualstraftat geworden. Sie hat gelogen und Ermittler bewusst in die Irre geführt." (dpa)

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