Walter Lübcke (CDU), Regierungspräsident von Kassel, wurde umgebracht.

Walter Lübcke (CDU), Regierungspräsident von Kassel, wurde umgebracht.

Foto: Uwe Zucchi/dpa

Justiz

Stephan E. soll Mord an Lübcke gestanden haben

Von nord24
26. Juni 2019 // 09:29

Der tatverdächtige Stephan E. soll den Mord an dem Kasseler Regierungspräsidenten Walter Lübcke gestanden haben. 

Info aus nicht-öffentlicher Sitzung

Das berichteten Teilnehmer am Mittwoch aus einer nicht-öffentlichen Sondersitzung des Innenausschusses unter Berufung auf Generalbundesanwalt Peter Frank. Den Angaben zufolge legte er am Dienstag ein Geständnis ab.

Motiv bleibt offen

Wie Abgeordnete berichteten, sagte Frank, der Tatverdächtige habe angegeben, alleine gehandelt zu haben. Die Frage nach dem Motiv blieb zunächst offen. Der 45-Jährige ist mehrfach vorbestraft und hatte zumindest in der Vergangenheit Kontakte zur rechtsextremen Szene.

Schussverletzung am Kopf

Der CDU-Politiker Lübcke war in der Nacht zum 2. Juni mit einer Schussverletzung am Kopf auf der Terrasse seines Wohnhauses in Wolfhagen bei Kassel entdeckt worden. Er starb kurze Zeit später im Krankenhaus. Lübcke war in der Vergangenheit wegen seiner Haltung zu Flüchtlingen bedroht worden. (dpa)

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