In Samoa sind viele Menschen an Masern gestorben.

In Samoa sind viele Menschen an Masern gestorben.

Foto: Symbolfoto: Karl-Josef Hildenbrand /dpa

Katastrophe

62 Tote nach Masernausbruch in Samoa

Von nord24
5. Dezember 2019 // 07:41

Wegen eines Masernausbruchs mit bislang 62 Toten hat der polynesische Inselstaat Samoa eine umfassende zweitägige Impfaktion gestartet. Teams aus Ärzten und Krankenpflegern seien seit Donnerstagmorgen unterwegs, um Bewohner entlegener Gebiete zu impfen, teilte das Gesundheitsministerium in der Hauptstadt Apia mit.

Es gilt ein Fahrverbot

Während des Zeitraums sollen die meisten öffentlichen Dienste, Geschäfte und Straßen geschlossen bleiben, wie der Sender Radio New Zealand (RNZ) berichtete. Für Privatfahrzeuge gelte für einen Teil des Tages ein Fahrverbot, hieß es.

Extrem ansteckend

Masern sind extrem ansteckend. Die Viren kann man sich über winzige Speicheltröpfchen in der Luft einfangen - etwa in einem Raum, in dem sich ein Infizierter aufhält oder kurz zuvor aufhielt.

Ausschlag

Einige Tage danach breitet sich meist ein Ausschlag über den ganzen Körper aus. Bei etwa jedem zehnten Erkrankten kommt es zu Komplikationen wie Mittelohr- oder Lungenentzündungen. Seltene Folge sind Gehirnentzündungen, die tödlich enden können. (dpa)

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