Rund 50 Kilometer vom Epizentrum der Pandemie entfernt versucht Schulleiter Lars Hierath mit seiner „Deutschen Schule in New York“ einen Weg durch den Ausnahmezustand zu finden.

Rund 50 Kilometer vom Epizentrum der Pandemie entfernt versucht Schulleiter Lars Hierath mit seiner „Deutschen Schule in New York“ einen Weg durch den Ausnahmezustand zu finden.

Foto: Benno Schwinghammer/dpa

Katastrophe

Bremerhavener berichtet: Digitaler Unterricht in New York

1. Mai 2020 // 14:00

Der Bremerhavener Lars Hierath war Schulleiter am Lloyd Gymnasium ehe er mit seiner Familie ein neues Leben an der Deutschen Schule in New York begonnen hat. Von einem Tag auf den anderen hat er den Unterricht ins Internet verlegt.

Das Epizentrum der Pandemie

Während die Zahl der Corona-Infizierten in Bremerhaven noch bei unter 50 liegt, gibt es in New York tausende Tote. Die Menschen leben seit Wochen im Lockdown, alle Krankenhäuser sind überfüllt und die Schulen haben geschlossen. Rund 50 Kilometer vom Epizentrum der Pandemie entfernt, versucht auch Schulleiter Lars Hierath mit seiner „Deutschen Schule in New York“ einen Weg durch den Ausnahmezustand zu finden.

Digital gut vorbereitet

Anders als in vielen deutschen Schulen war seine Schule in New York gut auf den digitalen Unterricht eingestellt. Es gab bereits eine IT-Infrastruktur, wie den Zugang zu einem Schulportal und die Schüler waren es gewohnt, dass Ihre Unterlagen im Internet zur Verfügung stehen. Hierath mussten nur ein pädagogisches Konzept entwickeln und dann wurde der Unterricht von einem Tag auf den anderen ins Internet verlegt. Die Schüler treffen sich morgens alle zusammen zur ersten Stunde online mit ihrem Lehrer. Teilweise konnten auf diesem Weg sogar Klassenarbeiten geschrieben werden.

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