Das Mädchen Ayda wurde unter Jubel und Applaus von Rettungskräften geborgen.

Das Mädchen Ayda wurde unter Jubel und Applaus von Rettungskräften geborgen.

Foto: Uncredited/AFAD/AP/dpa

Katastrophe

Dreijährige 91 Stunden nach Beben aus Trümmern gerettet

Von Mirjam Schmitt
3. November 2020 // 15:41

Die Freude in Izmir ist groß, die Rettungskräfte sind überwältigt: Fast vier Tage nach dem Erdbeben finden Helfer ein kleines Mädchen unter den Trümmern.

Zwischen Schutt und Trümmern

Ein dreijähriges Mädchen ist 91 Stunden nach dem schweren Erdbeben im türkischen Izmir aus den Trümmern eines Wohnhauses gerettet worden. Auf Aufnahmen der Katastrophenschutzbehörde Afad war am Dienstag zu sehen, wie ein Rettungshelfer sich zu der Kleinen beugte, die voller Staub zwischen Schutt und Trümmern lag. Sie wurde anschließend ins Krankenhaus gebracht.

„Ich habe so Durst“

Der Rettungshelfer Ahmet Celik sagte TRT: „Ich habe ihre Stimme gehört. Ich habe meinen Kopf durch eine Lücke gesteckt. Sie hat gesagt: ‚Ich habe so Durst.‘“ Sie hätten die Dreijährige in einer Lücke zwischen Trümmern und einem Gerät, einer Waschmaschine oder einem Ofen, gefunden.

Mutter tot geborgen

Ein anderer aus dem Rettungsteam sagte: „Wir sind sehr glücklich.“ Das Mädchen habe nach seiner Mutter gefragt. Einsatzkräfte suchten nach der Rettung der Dreijährigen weiter nach der Mutter - nach TRT-Angaben wurde sie tot geborgen.

Weitere Überlebende

Bereits am Montag war ein dreijähriges Mädchen mit dem Namen Elif 65 Stunden nach dem Beben gerettet worden, eine 14-Jährige wurde nach 58 Stunden gefunden.

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