Die Einsatzkräfte haben noch in der Nacht in Mittelitalien nach verschütteten Menschen gesucht.

Die Einsatzkräfte haben noch in der Nacht in Mittelitalien nach verschütteten Menschen gesucht.

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Katastrophe

Erdbeben: Und wieder trifft es Italien

Von Lili Maffiotte
27. Oktober 2016 // 06:58

Mit Sonnenaufgang wird den Einsatzkräften und Helfern am Morgen nach den schweren Erdbeben in Mittelitalien ein erster Überblick über die Lage möglich. Obwohl die Erdstöße am Mittwochabend ähnlich stark waren wie bei dem verheerenden Beben vor fast exakt zwei Monaten, hatte der Zivilschutz die Folgen zunächst weniger schwer als befürchtet eingeschätzt. Nach offiziellen Angaben starb ein Mann, weil er wohl in Folge der Beben einen Herzinfarkt erlitten hatte. Berichte über weitere Todesopfer gab es am Donnerstagmorgen zunächst nicht.

Keine Vermissten und Verschüttete

Mehrere Bürgermeister der kleinen Gemeinden in den Marken und in Umbrien hatten sich zuversichtlich gezeigt, dass es trotz schwerer Schäden keine Vermissten und Verschüttete geben könnte.

Beben waren in Rom zu spüren

"Meine Fachleute haben mir gesagt, dass das historische Zentrum (...) komplett unzugänglich sein könnte", zitierte die Nachrichtenagentur Ansa den Bürgermeister der Gemeinde Visso, Giuliano Pazzaglini. In Visso wurde der heftigste Erdstoß gemessen. Die Stärke variierte nach Angaben unterschiedlicher Erdbebenwarten zwischen 5,9 und 6,1 auf der Richter-Skala. Auch in Rom waren die Beben zu spüren, es wurden auch Schäden gemeldet.

300 Tote beim letzten Erdbeben

Die Region war erst Ende August von einem heftigen Beben getroffen worden. Die meisten der fast 300 Todesopfer kamen aus der Ortschaft Amatrice.

Erdbeben: Und wieder trifft es Italien

Die Karte von US Geological Survey (USGS) zeigt, wo das Erdbeben sich ereignet hat.

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