Ein Erdbeben der Stärke 7,3 hat heute auf Japans südlicher Hauptinsel Kyushu schwere Schäden angerichtet und viele Menschenleben gefordert.

Ein Erdbeben der Stärke 7,3 hat heute auf Japans südlicher Hauptinsel Kyushu schwere Schäden angerichtet und viele Menschenleben gefordert.

Foto: Masden/dpa

Katastrophe
Terrorismus

Mehr als 40 Tote bei mehreren Erdbeben in Japan - Weitere Erdstöße erwartet

Von nord24
16. April 2016 // 21:24

Die Schäden sind schon jetzt immens - und noch immer folgen im Süden Japans neue Erdbeben. Dutzende Menschen sind bereits gestorben, Hunderte Häuser zerstört. Schäden an Atomreaktoren der Region soll es bisher nicht gegeben haben, wie die Betreiber sagen. Bei einer Serie starker Erdbeben im Südwesten Japans sind binnen weniger als zwei Tagen mehr als 40 Menschen ums Leben gekommen. Rund 2000 Menschen wurden verletzt, wie Einsatzkräfte mitteilten. Mindestens 32 Menschen starben demnach allein heute, als ein besonders schweres Beben der Stärke 7,3 die Region auf Japans südlicher Hauptinsel Kyushu erschütterte und enorme Schäden anrichtete. Die Atomreaktoren in der Region seien unversehrt geblieben, teilten die Betreiber mit.

Dutzende Opfern noch unter den Trümmern

Mehr als 1700 Häuser in der am schwersten betroffenen Provinz Kumamoto wurden beschädigt oder komplett zerstört, 1400 davon im Dorf Nishihara, wie die Nachrichtenagentur Kyodo meldete. Viele der Opfer wurden von Trümmern oder umstürzenden Möbeln erschlagen. Dutzende Opfer wurden Medienberichten zufolge noch unter Trümmern und Erdrutschen vermutet. Rund 90 000 Menschen mussten in Notunterkünfte gebracht werden.

Weitere Beben im Südwesten Japans

Das Beben vom Samstag war erheblich stärker als die Erschütterung am Donnerstag, bei der neun Menschen getötet wurden.  Auch in den nächsten Tagen wird mit weiteren Beben in der Region gerechnet. Die Behörden warnten zudem vor Erdrutschen infolge starker Regenfälle. Die Erdbeben der vergangenen Tage sind die heftigsten seit der Erdbeben- und Tsunami-Katastrophe vor gut fünf Jahren im Nordosten Japans, bei der 18 500 Menschen ums Leben kamen. Damals war es in der Folge im Atomkraftwerk Fukushima Daiichi zu mehreren Kernschmelzen gekommen.  

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