Janet Leigh als Marion Crane in einer Szene des Films "Psycho" (1960). Am 16. Juni 1960 wurde der Film erstmals in den USA gezeigt.

Janet Leigh als Marion Crane in einer Szene des Films "Psycho" (1960). Am 16. Juni 1960 wurde der Film erstmals in den USA gezeigt.

Foto: dpa

Kino

Angst beim Duschen - „Psycho“ wird 60

Von Barbara Munker
16. Juni 2020 // 15:00

Bei „Psycho“ hat sich Alfred Hitchcock, der „Master of Suspense“, selbst übertroffen. Der Film, der vor 60 Jahren (16. Juni 1960) in New York Premiere feierte, ängstigte ein Millionenpublikum, brachte dem britischen Regisseur den Ruf als „Horrorfilmer“ ein und machte Duschen unbeliebt.

Die Szene, die unter die Haut geht

Wenige Szenen der Filmgeschichte sind so unter die Haut gegangen: Während Marion Crane (Janet Leigh) im einsamen Bates Motel unter der Dusche steht, dringt eine dunkle Gestalt ins Badezimmer ein, der Vorhang wird weggerissen. Die blonde Frau lässt einen gellenden Schrei los, dann sticht der Mörder mit einem Messer immer wieder auf sie ein.

Horror ohne Farbe

Dabei zeigte Hitchcock ganz bewusst nicht, wie das Messer in das Opfer eindringt. Den cineastischen Grusel erzeugt die immer schneller werdende Stichsequenz, dazu das Stakkato der schrillen Streichermusik und das mit Wasser vermischte Blut im Abfluss, das mit langsamer Blende in das weit aufgerissene Auge der Toten übergeht. Der Horroreffekt brauchte nicht einmal Farbe - „Psycho“ ist ein Schwarz-Weiß-Film.

Mehr lest ihr auf norderlesen.de.

Unser Digital-Magazin
Norderlesen Digital-Magazin
Verschenken & selbst genießen
Hein! Dein Norden

Wie schlägt sich Werder Bremen im ersten Relegationsspiel gegen den 1. FC Heidenheim?

474 abgegebene Stimmen
Folge nord24 via Messenger
Folge den Pinguins via Messenger