Kinostart "The Hateful 8"

Der zauselige Kopfgeldjäger John Ruth (Kurt Russell, links) nimmt seinen schwarzen Konkurrenten Marquis Warren (Samuel L. Jackson) nur ungern mit auf die Reise durchs verschneite Wyoming.

Foto: Cooper/Weinstein Company/Universum Film

Kino

Quentin Tarantinos "The Hateful 8" im Kino

Von nord24
27. Januar 2016 // 12:07

Quentin Tarantinos Markenzeichen sind makabrer Humor, pointierte Dialoge, überzeichnete Gewaltszenen und coole Helden. In „The Hateful 8“ lässt der Kultregisseur in einer einsamen Hütte acht einander hassende Männer aufeinanderprallen.

Im Schneesturm

The Hateful 8“ spielt irgendwo im Bundesstaat Wyoming, kurz nach dem amerikanischen Bürgerkrieg. Ein Schneesturm treibt in der Einöde eine Gruppe höchst unterschiedlicher Charaktere zusammen.

Kopfgeldjäger in der Kutsche

Zuerst ist da nur eine einzige Kutsche unterwegs: Ein Kopfgeldjäger will in der nächstgrößeren Stadt seine Prämie kassieren. Doch dann nimmt er einen weiteren Kopfgeldjäger und später noch einen vermeintlichen Sheriff mit, bevor sie alle in einer einsamen Hütte stranden, in der noch andere Gestalten ausharren.

Zauselige Haare

So kommt Tarantino auf seine „Hateful 8“ – acht Männer, die sich erst argwöhnisch beäugen und bald hassend bekriegen. Kurt Russell ist ein Kopfgeldjäger, den man mit den zauseligen Haaren, dem vollen Bart und dem buschigen Mantel zuerst gar nicht erkennt. Tim Roth spielt einen Henker mit britischem Akzent und Bruce Dern einen rassistischen General.

Gerissener Beobachter

Der wahre Held dieser Runde aber ist der schwarze Kopfgeldjäger Major Marquis Warren, verkörpert von Samuel L. Jackson („Pulp Fiction“). Die anderen Männer, allesamt Weiße, verachten und unterschätzen ihn. Doch Warren überrascht seine Gegner als aufmerksamer und gerissener Beobachter der Geschehnisse immer wieder.

Einzige Frau

Als einzige Frau unter acht Männern behauptet sich außerdem Jennifer Jason Leigh. Die meiste Zeit ist sie zwar angekettet an John Ruth (Russell), der die hohe Prämie auf den Kopf der Mörderin haben will. Doch ihre Augen sind trotz des dunkelblauen Veilchens hellwach, ihr Kampfgeist trotz blutverschmierten Gesichts ungebrochen – ihre energiegeladenen Auftritte gehören zu den besten Momenten.

Morricones effektvolle Musik

Tarantino setzt aber nicht nur seine Helden effektvoll in Szene. Für die Musik engagierte er den 87-jährigen „Spiel mir das Lied vom Tod“-Komponisten Ennio Morricone. Dessen epischer Sound hat nichts von seiner Kraft verloren und ist bereits für einen Oscar nominiert.  

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